Archiv für den Monat: Juni 2017

Hotel Aurora Lech: Wander-Guide Carolin verrät ihre Lieblingsroute

Keine Frage: Lech Zürs am Arlberg ist ein Garten Eden für Wanderfreudige. Gerade im Sommer zeigt sich die Region von ihrer schönsten Seite und eigentlich kann man in dem 350 Kilometer großes Netz an Wanderwegen keine falsche Route einschlagen. Doch einige Strecken in Lech sind besonders herrlich, weiß Carolin Feigenspan vom feinen Hotel Aurora Lech. Die fröhliche Wanderführerin verrät ihre geheime Lieblingsroute…

Sie ist seit vielen Jahren die „Wald und Wiesenfee“ des Vier-Sterne-Hotels Aurora Lech – und aus gutem Grund: Carolin Feigenspan kennt die Berge und Seen, ja, jeden Baum, jede Blume und jede Kräuterart rund um das hübsche 1500-Seelen Dorf Lech am Arlberg in- und auswendig. Im Sommer und im Herbst, wenn die majestätische Natur ruft, nimmt die stets gut gelaunte und immer motivierte Wanderführerin die Gäste des schönen Hotels mit auf ihre abwechslungsreichen und unterhaltsamen Touren. Dieser Service ist für die Gäste des Aurora Lech selbstverständlich kostenlos. Wer lieber eine individuelle Route auf eigene Faust entdecken möchte, dem steht Carolin mit Rat und Tat bei der Tourenplanung beiseite.

Ob für entspannte Genusswanderer oder für anspruchsvolle Aktivsportler: Die vielen Wanderwege rund um Lech am Arlberg haben allesamt ihren ganz eigenen Reiz. Eine von Carolins Lieblingswanderungen – und auch die der Gäste im Hotel Aurora Lech –  ist jedoch jene, die zur Stuttgarter Hütte führt. Es ist eine Strecke von einer ganz besonderen, erhabenen Schönheit.

Mit Carolin die Schönheit der Natur entdecken

Zunächst geht’s mit der Gondel hinauf auf den Rüfikopf, der sich 2350 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Bereits jetzt werden die Wanderer belohnt, ohne sich wirklich verausgabt zu haben: Denn von hier aus hat man einen herrlichen 360-Grad-Panoramablick. Genau gegenüber thront das Omeshorn, tief im Tal liegt der Urlaubsort Lech und in der Ferne steht der Mohnenfluhgipfel bereits in der Sonne. Bei guter Fernsicht blickt man sogar bis zur Zugspitze und dem Bodensee.

Daraufhin geht die eigentliche Tour los, vorbei am Geoweg durchs Ochsengümpele: Das sanfte Tal liegt geschützt hinter der mächtigen Rüfispitze und ist ein Refugium der Ruhe. Hier kann man im flauschigen Wollgras verweilen und die Füße im Bächlein abkühlen. Wald-und Wiesenfee Carolin unterhält dabei mit interessanten Geschichten aus der Region und über die Natur. Welche Blume ist das? Welche Kräuter findet man wo? Wohl kaum eine Frage bleibt da unbeantwortet.

Weiter geht’s über die Rauhekopfscharte: Sie ist mit 2419m gleichzeitig auch der höchste Punkt dieser Wanderung. Von hier hat man einen wunderbaren Blick über das Pazüaltal und das Krabbachtal. Nicht selten werden bei einer kleinen Trinkpause Gämse, Murmeltiere und die majestätischen Steinböcke der Lecher Berge und Wiesen entdeckt.

Die besten Speckknödel in ganz Tirol genießen

Nun ist es nicht mehr weit bis zur Stuttgarter Hütte: Etwa eine Stunde Wanderweg müssen die Gäste noch auf sich nehmen, dann kommt die wohlverdiente Belohnen: Hüttenwirtin Heidi ist berühmt für ihre Speckknödel; es sind die wahrscheinlich besten in ganz Tirol. Ein kühles Radler und der Ausblick ins Krabachtal auf der Tiroler Seite und Richtung Pazüaltal auf Vorarlberger Seite – das Leben kann so herrlich sein.

Durch das Pazüaltal geht es auch wieder hinab in Richtung Lech: Auch hier wirken die Wiesen wie ausgebreitete, weiche bunte Teppiche. Nach dem Abstieg die Füße in das kühle Wasser des Pazüelbaches einzutauchen, ist fast ein Muss und hat wahrlich energiespendende Heilkräfte.

Übrigens: Wer lieber zu Rad unterwegs ist, wird in Lech am Arlberg auch fündig. Denn in dem Ort gibt es einen tollen Radguide, quasi das Pendant zu Carolin, nur ohne Wanderschuhe, dafür mit Reifen, der individuelle Touren anbietet – je nach Kondition und Können. Eine tolle Tour geht beispielsweise zu dem Spullersee mit einer schönen Einkehrmöglichkeit auf der Ravensburgerhütte. Auch E-Bike-Touren werden angeboten. Nur eines gibt es nicht in Lech am Arlberg. Langeweile.