PROSIT NEUJAHR(SVORSÄTZE)!

Die letzten Tage des alten Jahres, Silvesterabend, Neujahr, die ersten Tage des neuen Jahres – zuerst ist man voller Tatendrang, Zuversicht und eisernem Willen, aber schon bald hat man sie vergessen. Die Rede ist von den guten Neujahrsvorsätzen. Man nimmt sich vieles vor, überlegt oft tagelang und wenn es dann endlich so weit ist, stehen sie plötzlich ganz am Ende der Prioritätenliste. Einige Vorsätze schaffen es zwar immer wieder über die ersten Tage oder sogar Wochen drüber, aber irgendwann geraten auch sie in Vergessenheit. Es scheint fast so, als ob es nicht mehr modern wäre, Neujahrsvorsätze zu haben. Dabei sollen sie uns doch eigentlich anspornen, etwas Gutes zu tun oder in unserem Leben etwas zu verändern.

Aller Anfang ist schwer

Man muss klein anfangen, um Großes zu bewirken. Daher habe ich beschlossen die guten Neujahrsvorsätze wieder einzuführen. Dabei ist es gar nicht so wichtig, gleich die ganze Welt erobern zu wollen. Denn bekanntlich ist ja aller Anfang schwer. Ich habe mir nach diesem turbulenten Jahr 2020 vorgenommen, meine Zeit bewusster wahrzunehmen, mehr zu genießen und mich auf jeden Augenblick zu konzentrieren. Wir waren im letzten Jahr öfter dazu angehalten, eine Pause zu machen, waren nicht ganz so beschäftigt wie wir es gerne gewesen wären. Dennoch ist es nicht das gleiche, wenn man sich vornimmt bewusst eine Pause zu machen, wie wenn man sie „verordnet“ bekommt. Bewusst seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und Erholung in der Natur zu suchen. Stichwort Natur: Bei uns in Lech verbringen wir viel Zeit draußen in den Bergen, an der frischen Luft. Etwas für uns alltägliches, wofür unsere Gäste aber weite Reisen auf sich nehmen, um die frische Bergluft und die Ausblicke zu genießen. Um von ihrem Alltag eine Pause zu machen und zu spüren, was „Berge für die Seele“ bedeutet.

 

Die unscheinbaren Dinge

Sich dessen bewusst zu werden, was für ein großes Glück es ist, inmitten dieser atemberaubenden Natur leben und arbeiten zu können, das habe ich mir vorgenommen. Den Freiraum, die klare Bergluft zu spüren, die Fernsicht und die Gipfelerlebnisse für trübe Tage zu speichern. Die Natur hatte immer schon einen großen Stellenwert in unserer Familie. Aber auch wir mussten feststellen, dass sie uns zu alltäglich geworden war. Wie nebenbei lädt sie unsere Batterien bei Spaziergängen, Wanderungen oder Biketouren wieder auf. Ohne dass wir uns dafür groß anstrengen müssten. Ein schönes Gefühl. Viele Menschen haben dieses Privileg nicht. Daher habe ich in diesem Jahr wieder einmal einen Neujahrsvorsatz gefasst. Ich freue mich auf das bewusste Genießen.

Voller Kraft und Energie ins neue Jahr

Mit diesen Gedanken möchte ich auch Ihnen ein paar Wünsche zum neuen Jahr mitgeben. Ich wünsche Ihnen ein gesundes, glückliches neues Jahr. Aber vor allem: Bleiben Sie mutig und schauen Sie nach vorn. Vielleicht haben auch Sie ein paar Eindrücke unserer Berge abgespeichert und können jetzt darauf zurückgreifen und Kraft und Energie daraus schöpfen. Wir freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihnen und auf viele aktive Tage in der Lecher Bergwelt.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie