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VOM WANDERN UND VOM ANKOMMEN

Liebe Gäste und Freunde,

es gibt diese Tage, an denen wir schon voller Energie aufwachen. Ein Blick aus dem Fenster, die Sonne kriecht gerade hinter den Berggipfeln hervor, und wir wissen, heute ist ein Tag voller Erlebnisse und Aktivitäten. Dann machen wir uns auf, packen unsere Wandersachen und gehen los, um keinen dieser Augenblicke zu verpassen und das Wetter in vollen Zügen zu genießen. Die warme Herbstsonne scheint uns auf den Rücken und soweit das Auge reicht, sehen wir die satten Farben dieser bunten Jahreszeit.

Halbtagswanderung auf die Hasenfluh

An solch einem Tag sind wir zu einer Wanderung auf die Hasenfluh auf 2.534 Metern aufgebrochen. In diesem Jahr fährt die Seekopfbahn das erste Mal auch im Sommer – Grund genug also, das auszunutzen. Komfortabel im gemütlichen Sessellift fuhren wir Richtung Zürser See nach oben. Es gibt eine goldene Regel, wenn man oben aus dem Lift aussteigt: Man muss sich in die Sonne stellen, tief einatmen, die frische Bergluft bis in die letzten Zehenspitzen spüren, den Blick schweifen und alles auf sich wirken lassen. Dann wird man von einem tiefen Wohlgefühl erfüllt und spürt die Kraft der Berge.

Der Zürser See liegt ganz ruhig vor uns. Er strahlt eine tiefe Ruhe aus und wir saugen seine Energie in uns auf. Von der Bergstation sind wir nach einer guten Stunde Fußmarsch auf der Hasenfluh angelangt. Der Weg dorthin ist eine wahre Augenweide: bunte Wiesen, Felsmassive und natürlich jede Menge markante Gipfel. Über eine Grasflanke und durch eine Karmulde, die zwischen der mauergleich ansteigenden Hasenfluh verläuft, erreichen wir eine pultartige Anhöhe. Vor unseren Augen tut sich ein sagenhafter Blick auf die umliegende Bergwelt und den Flexenpass, den Rüfikopf, die Felspyramide Roggspitz und Valuga auf. Wir sehen klein unter uns Lech. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Alles unter uns ist klein und unbedeutend und wir sind ganz im Hier und Jetzt und genießen den Moment.

Abkühlung am Zürser See

Nach einem Eintrag in das Gipfelbuch und einer kleinen Stärkung, gehen wir zurück zum Zürser See. Nach dieser Anstrengung lockt eine kleine Abkühlung und wir lassen die Füße in den tiefblauen See baumeln. Was wäre eine Wanderung ohne eine Belohnung am Ende? Den Apfelstrudel im Seekopfrestaurant haben wir uns redlich verdient. Wir sind mit unserer Halbtagstour sehr zufrieden. Wer jedoch noch ein Ticken sportlicher sein möchte, kann die Tour auch von Lech oder Zürs aus starten.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

WANDERHERBST IN LECH AM ARLBERG

 

Liebe Gäste und Freunde,

keine Zeit im Jahr ist wie der Herbst. Wenn sich die Blätter so fröhlich bunt färben und das Licht der Sonne golden und warm auf Wiesen, Wäldern und Fels glänzt. Dann freut sich unsere Wanderseele im Aurora und Haus Braunarl – denn der Berg ruft zu unzähligen unvergesslichen Erlebnissen. Eine besondere Wanderung, die wir Ihnen heute gerne ans Herz legen möchten, ist die Tour zum Gipfel des Mohnenfluh.  Am besten bei Sonnenuntergang, dann ist die Stimmung wirklich magisch. Wir nehmen Sie mit auf den Weg, bis nach ganz oben…

Die warmen Herbsttage am Berg genießen

Der Herbst – das ist eine Jahreszeit, die wie Musik in unseren Ohren klingt! In Lech am Arlberg bedeutet das: die frische, klare Luft genießen, den Weitblick und die vielen Möglichkeiten unterwegs am Berg. Die Natur zeigt noch einmal vor dem Winter alles was in ihr drin steckt. Das Ergebnis ist ein buntes, intensives Farbenspiel, Tage vergehen wie im Fluge. Gemütlich, aktiv – ganz wie es beliebt. Oder einfach beides! Nach einem entspannten Tag am Waldschwimmbad juckt es uns noch in den Beinen nach mehr – einer Wanderung! Wir wollen die Stunden bis zum letzten Sonnenlicht auskosten. Und ganz ehrlich: die letzten Stunden des Tages sind auch die schönsten. Wenn sich alles dem Abend entgegenneigt, wird das Licht weich und samtig, golden und warm. Nichts wie rein in die Wanderschuhe und los!

 

Sonnenuntergangswanderung zum Mohnenfluh

Wir müssen auch nicht lange überlegen, das Ziel ist schnell auserkoren: der Gipfel des Mohnenfluh soll es sein! Eine anspruchsvolle Wanderung auf bis zu 2.542 m. Von Oberlech aus geht es aber erst mal gemütlich voran, wir traben voller Taten- bzw. Gipfeldrang an der Kriegeralpe und an den Gipslöchern vorbei, Richtung Steinmäderlift. Die Region hier kennen viele im Winter in- und auswendig, wenn sie über die Pisten jagen oder sich durch die tief verschneiten Wälder schlagen. Dann ist kaum zu erahnen, welche Blütenpracht und Naturjuwel sich unter dem Schnee verbirgt… Wenn wir so dahinwandern, berührt uns diese Wandlungskunst der Natur wieder bis ins Innere. Ruhe umgibt uns und diese herrlich frische Luft, von der wir gar nicht genug bekommen können. Nach teils bereits steilen Wegstücken erreichen wir den Mohnenfluhsattel, wo sich dahinter der Butzensee verbirgt – einer unserer Lieblingsseen mit seinem klaren, schimmernden Blau, eingebettet in die die sonst karge Gebirgslandschaft. Hier verweilt man gerne ein bisschen und lässt die Seele baumeln. Aber noch nicht jetzt – wir wollen weiter! Und zum Gipfel ist es nicht mehr weit, gleich haben wir es schon geschafft!

 

Der Moment ganz oben – Berge für die Seele

Das letzte Stück über steile Serpentinen, Fels und Geröll ist anstrengend, aber die Freude auf das Gipfelerlebnis treibt uns immer weiter…Und dann stehen wir nach dem Aufstieg oben auf 2.542 m – und das Gefühl ist unbeschreiblich. Vor uns tut sich ein atemberaubender Ausblick über Vorarlberg, den Widderstein, das Omeshorn und die Braunarlspitze auf. Sogar den Bodensee können wir von hier aus in der Ferne erkennen! Nachdem wir den Blick in uns aufgesogen haben, freuen wir uns auf eine Stärkung bei einer feinen Jause. Wir lassen uns rund um das Kreuz auf den Steinen zufrieden nieder, die letzten Sonnenstrahlen wärmen unser Gesicht. Der Horizont ist ganz von diesem magischen roten Licht gefärbt. In diesem Moment sind wir völlig allein hier oben. Nur der Wind pfeift ein wenig um die Felsen. Unser Private Luxury Moment. Und wir nehmen den Moment auf, mit Haut und Haaren und prägen ihn uns ein. Um noch Licht für den Abstieg zu haben, brechen wir schließlich auf. Doch dieser Augenblick bleibt in unserem Herzen, stärkt Körper und Geist. Das sind wirklich Berge für die Seele…

Solche Momente gibt es in Lech am Arlberg in Mengen. Man muss nur auf die Suche gehen. Mit den Wanderschuhen an den Füßen und der Freude am Erleben im Herzen. Wir freuen uns schon sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen diese Augenblicke im Wanderherbst am Arlberg zu sammeln!

Tourdaten: Mohnenfluh, 2.542 m
Schwierigkeit:
anspruchsvoll
Länge: 10,99 km (Auf- und Abstieg)
Höhenmeter: 879 m (Aufstieg)
Dauer gesamt: 3:00 h

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

MEHR ALS WANDERN UND BIKEN

Liebe Gäste und Freunde,

haben sie sich auch schon gefragt, was man in Lech unternehmen kann, wenn man keine Lust auf Wandern oder Biken hat? Haben sie eine Antwort darauf gefunden? Nun, es gibt auch abseits der Wanderwege eine bunte Mischung aus Aktivitäten, die besonders in der guten Höhenluft noch mehr Spaß machen. Lehnen sie sich zurück und lassen Sie sich überraschen, was es in Lech alles zu entdecken gibt
Eines möchte ich aber gleich vorneweg noch verraten: Kühle, klare Bergseen und rauschende Bäche spielen dabei fast immer eine große Rolle.

Der Fischer und das Gebirge

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Bis zu den Knien im Wasser, die Rute fest in der Hand, der Blick wandert über die umliegenden Gebirge und wieder zurück ins klare Quellwasser. Es glitzert und funkelt und kitzelt in der Nase. Hat einer angebissen? Eine Bachforelle oder gar ein Bachsaibling? Gekonnt holt der Fischer seine Rute ein und wirft sie kurz darauf wieder aus.

In Lech gibt es zahlreiche gute Stellen, um seine Rute auszuwerfen. Die Bergseen – der Spullersee, der Formarinsee und der Zürsersee – sind drei echte Naturjuwelen und bekannt für ihren Fischreichtum. Herzen höherschlagen lassen, vor allem die von Fliegenfischern, das kann auch der Lechbach: 19 km Hochgebirgsbach ziehen sich durch die Landschaft, wie ein klarer, glitzernder Silberstreif am Horizont. Flache Kiesbetten und tiefe Gumpen prägen sein Erscheinungsbild. Auch für Neulinge, die gerne ihren ersten Fang machen möchten, ist gesorgt – beim Fischteich in Zug bekommt man neben der Ausrüstung auch gleich ein paar Tipps mitgeliefert.

Adrenalin pur

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Jeder Muskel im Körper angespannt, die Augen geschlossen, tief durchatmen: Das Adrenalin strömt durch den ganzen Körper bis in die Haarspitzen und plötzlich ist alles vorbei und man ist umgeben von kühlem Wasser und einfach nur glücklich. Den Sprung wagen – das fällt mit ausgebildeten Canyoningführer gar nicht schwer. Falls Sie auf der Suche nach mehr Adrenalin sind, verrate ich Ihnen gerne, wo Sie dieses finden – beim Canyoning. Für echte Abenteurer, die auch nicht davor zurückschrecken sich von einem Wasserfall abzuseilen. Naturrutschen in klare Becken und das Durchschwimmen von türkis-grünen Wassergumpen sind etwas für echte Wasserratten und solche, die es gerne werden möchten.

Vom Schwung mit Aussicht

(c) Lech Zürs Tourismus | Christoph Schöch

Bei uns in Lech gibt es nicht nur kühles Nass, auch das Green am Arlberg lockt hinaus in die Natur. Auf den richtigen Schwung kommt es an, wenn Sie – umgeben von einem Bergpanorama – Ihren Golfschläger schwingen und das kleine Runde ins Loch spielen. Golfen bei uns ist nicht nur ein Augenschmaus. Auf 1.500 Metern ist auch die Luft eine ganz besondere: Schließen Sie vor dem Abschlag die Augen, einmal tief einatmen und von Wald, Wiesenkräutern und duftenden Blumen umgeben werden, ist das neben dem Zugewinn für Ihre Konzentration, auch pures Glück zum Einatmen.

Top-Tipp: Für unsere Gäste gibt es eine 20% Greenfee Ermäßigung in Lech und für Golfplätze in Vorarlberg.

Von groovy bis klassisch

(c) Pixabay

(c) Pixabay

Hin und wieder summe ich vor mich hin, schnipse und mein Fuß wippt im Tack. Anfangs fällt es mir gar nicht auf, doch dann weiß ich, dass es die Vorfreude auf ein Konzert ist und ich lächle vor mich hin. Zum Glück finden auch in diesem Jahr Konzerte auf der Jazzbühne Lech statt. Spüren Sie auch schon den Groove in sich? Oder mögen Sie lieber klare Töne, Melodien, die zum Träumen einladen und berauschende Gesänge? Wie gut, dass es das „Lech Classic Festival“ gibt. Manchmal steht einem der Sinn eben auch nach Kultur.

Lech ist eben doch vielseitig und nicht nur etwas für Wanderaffine oder Biker. Es gibt vieles zu entdecken und auszuprobieren. Ob Adrenalinkick oder Kultur-Gig, wir freuen uns schon darauf, Ihnen unser abwechslungsreiches Lech zu zeigen.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

 

EIN SOMMER WIE DAMALS IN LECH

Liebe Gäste und Freunde,

wir alle sind froh, dass die turbulenten Zeiten der letzten Monate vergangen sind und eine neue Normalität eingekehrt ist. Dennoch hat sich vieles verändert. In der heutigen Zeit nehmen wir es als gegeben hin, die Zukunft vorausplanen zu können. Oft aber sind wir so sehr in unseren Gedanken versunken, dass wir glatt vergessen, im Moment zu leben.

„Denke daran, dass die Gegenwart alles ist, was du hast. Mache das Jetzt zum Mittelpunkt deines Lebens.” (E.Tolle)

Dieser Sommer wird anders werden, ruhiger, echter. Aber ist es nicht gerade das, was wir brauchen? Gelegentlich stelle ich mir vor, wie mein Leben aussehen würde, hätte ich vor hundert Jahren im schönen Lech gewohnt. Zugegeben, auch ich möchte die Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts nicht zur Gänze missen. So ein Bergsommer früher muss allerdings schon etwas Besonderes gewesen sein. Heuer, meine lieben Gäste, haben Sie die Gelegenheit, einen Sommer zu erleben, der auf seine ursprünglichen Reize reduziert ist. Und das ganz, ohne eine Zeitreise zu machen.

Vom hohen Berg ins kühle Nass

(c) Hotel Aurora

In beständigem Tempo setze ich meine Füße nacheinander auf. Ich gehe Schritt für Schritt. Langsam verdrängt der Horizont die Dunkelheit und die Felsen leuchten in einem intensiven Orange. Die Sonne blinzelt hervor, ganz so, als wäre auch sie noch etwas verschlafen. Ich reibe mir die Augen und staune abermals über das atemberaubende Panorama, das sich zu meinen Füßen erstreckt. „So eine Sonnenaufgangswanderung ist immer wieder etwas besonders“, meint auch Martin Murr, der die Gäste jeden Samstagmorgen mit auf den 2542 m hohen Mohnenfluh nimmt. Als waschechter Lecher ist er nicht nur ein Bergfex, sondern auch ein leidenschaftlicher Schwimmer. Am liebsten geht er ins neu eröffnete Waldbad bei uns im Ort, verrät er mir. Dort hat man nämlich genug Platz im Schatten zu liegen und obendrein ist es schön ruhig.

Den Moment erleben

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Auch Marilena Walch hat in Lech das Licht der Welt erblickt. Sie braucht die hohen Berge, damit sie die Weitsicht nicht verliert. Warum manche der Meinung sind, die Felswände schränken das Denken ein, kann sie nicht verstehen. Um ihre beiden Hobbies, das Bergsporteln und Yoga zu vereinen, hat sie sich kurzerhand dazu entschlossen, Yoga am Berg anzubieten. Immer mittwochs lädt sie die Gäste zum Mitmachen ein. Ich darf am eigenen Leib erfahren, wie das Vinyasa Flow Yoga meinen Körper und Geist in Einklang bringt und neue Lebensenergie in mich strömt. Ich atme ein und aus. Plötzlich, da bin ich ganz präsent.

Die Heilkraft der Natur entdecken

(c) Hotel Aurora

Achtsam sein muss auch Veronika Walch, wenn sie als „Krüterwible“ (Kräuterweibchen) durch die Wiesen streift. „Es ist schade, dass das Wissen um die Heilwirkung der Kräuter in Vergessenheit geraten ist“, räumt sie ein, als ich sie eines Donnerstags bei ihrer Runde begleite. Früher, als die Bauern hier noch kaum Zugang zu Medikamenten hatten, war es eine Selbstverständlichkeit, von der heilenden Wirkung der Pflanzen Gebrauch zu machen. Tatsächlich habe auch ich das Gefühl, dass die Lebensenergie der Kräuter in mich über geht und mich so auf ganz natürliche Weise beim Gesundwerden unterstützt. Obendrein eignen sie sich als ausgezeichnete Gewürze und verleihen sämtlichen Gerichten das gewisse Etwas.

Film ab!

(c) Lech Zürs Tourismus | Christoph Schöch

Langsam bricht die Nacht über unser Bergdorf herein. Die Grillen zirpen, ein kühler Wind zieht durchs Tal. Absolute Dunkelheit. Da sehe ich ein schummriges Licht am Schlosskopf Parkplatz aufflackern. Ist das etwa eine Leinwand? Als ich näher komme bemerke ich, dass ich eine Menge Autos am Parkplatz versammelt haben. Plötzlich dämmert mir: Ich befinde mich gerade im höchsten Autokino Europas! Die Zuschauer sitzen gemütlich in ihren warmen Autos und hören den Ton des Films über eine eigene Radiofrequenz.

Sie sehen, es wird auch diesen Sommer wieder allerhand zu erleben geben. Schalten Sie einen Gang zurück, kommen Sie zur Ruhe und tauchen Sie ein in einen Bergsommer wie damals.

Wir freuen uns schon auf Sie,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

AB 26. JUNI 2020 SIND WIR WIEDER FÜR SIE DA!

Liebe Gäste! Wie die Zeit verfliegt… Gerade wurden wir abrupt aus einer tollen Wintersaison gerissen und von unseren lieben Gästen getrennt, schon ist Ostern vorbei und der Frühling hält Einzug. Die Natur um das Hotel Aurora und das Haus Braunarl locken uns vor die Tür für die allererste Radtour im Jahr. Wir wünschten uns so sehr, Sie wären mit dabei. Noch ein bisschen Geduld brauchen wir zwar bis es soweit ist, aber keine Sorge, es dauert nicht mehr lang: Denn ab dem 26. Juni öffnen wir wieder für Sie! Bis dahin träumen wir einfach ein wenig zum Sommer hin…

Die Zeit verfliegt in Lech, schon ist der Frühling da!

Wenn in Lech der Frühling Einzug hält, ist das immer ein ganz besonderes Erlebnis. Der Schnee zieht sich langsam zurück und wird von einem Meer von Krokussen abgelöst. Überall schimmert es weiß und blau – wir könnten ehrlich den ganzen Tag zu sehen wie die Natur erwacht, sich reckt und streckt und es mit jedem Tag ein wenig bunter, grüner und heller wird. Die Luft ist so schön klar. Wir füllen unsere Lungen, atmen tief ein und aus und sind wie jedes Jahr ein wenig aus dem Häuschen, dass wir hier leben dürfen. Ein Gefühl, das uns zum Glück nie verlässt.

Raus, raus in die Natur

Diesen Frühling wurde die Straße durch das Zugertal schneller geräumt als sonst. Wir haben das natürlich gleich ausgenützt, unsere Fahrräder aus dem Winterschlaf geweckt, flott gemacht und sind gleich fleißig zum Spullersee geradelt. Die erste Radtour im Jahr hat immer etwas Besonderes an sich. Der Fahrtwind lüftet die Gedanken aus und tut richtig gut. Wir fühlen uns dann gleich wieder geerdet, sicher und bereit, die nächsten Wochen in Angriff zu nehmen. Denn auch wenn wir es jetzt so schön haben, fehlt doch etwas ganz, ganz wichtiges: Unsere Gäste. Wir sehnen uns danach, dass auch Sie bald wieder unsere wunderbare Natur erleben können und wir Ihnen zeigen können, was wir so lieben und schätzen.

Ab 26. Juni 2020 öffnen wir wieder

Zumindest gibt es dafür jetzt auch einen konkreten Zeitpunkt, auf den wir hin fiebern! Am 26. Juni nämlich öffnen wir im Aurora und im Haus Braunarl wieder unsere Pforten für Sie. Wir müssen uns also noch ein wenig gedulden, können uns aber schon umso mehr freuen, wenn es dann soweit ist und wir Ihnen dann wieder Berge für die Seele schenken können! Stellen Sie sich vor… wenn Sie dann wieder am Lech liegen die Seele baumeln lassen, das Rauschen des Wassers im Ohr… die Füße in den Butzensee hängen lassen und die Zeit steht still. Oder einfach auf unseren Terrassen einen feinen Kaffee trinken. Das Panorama bewundern, Pläne für den nächsten Tag schmieden. Es gibt so viel zu tun. Und Sie haben alle Zeit der Welt dazu.

Wir freuen uns schon riesig auf Sie und öffnen das Aurora und das Haus Braunarl am 26. Juni 2020. Für den Sommer in Lech und Berge für die Seele.

Bis bald,
Ihre Familie Muxel

IN LECH IST ES STILL

Jetzt ist es schon mehr als zwei Wochen her, seitdem die Wintersaison wegen der rasanten Entwicklungen der momentanen Ausnahmesituation frühzeitig beendet wurde. Seitdem ist es in Lech still geworden. Die Gäste und unsere Mitarbeiter sind abgereist. Wir sind hier, zwar in Quarantäne, aber gesund, passen aufeinander auf, halten Abstand. Und genießen die Natur. Das gibt uns jetzt Kraft – für den positiven Blick in die Zukunft.

Gesund & munter im ruhigen Lech

Manchmal braucht man eine Zeit, um Ereignisse zu verdauen und sich richtig klar zu werden, was eigentlich passiert. In Lech war es so. Alles ging so schnell, so plötzlich. Die Wintersaison beendet. Die Seilbahnen und Lifte schweben bewegungslos in der Luft. Die Pisten verweist. Die Gäste auf einmal nicht mehr da. Lech unter Quarantäne. Trotzdem haben wir den Kopf klar behalten und das Beste aus der Situation gemacht. Wir sind froh, sagen zu können, dass wir alle hier im Hotel Aurora und Haus Braunarl wohlauf sind. Auch unseren Gästen und Mitarbeitern geht es gut, sie sind sicher zu Hause angekommen und wir halten mit ihnen Kontakt. Bis jetzt haben wir zum Glück noch von niemandem gehört, dass er/sie krank geworden wäre. Das stimmt uns positiv. Wir können so alle unsere Kräfte und Gedanken auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Auf die Familie zum Beispiel, der Zusammenhalt ist jetzt für uns sehr wichtig. Wir genießen die viele Zeit miteinander. Unserer Oma können wir zwar leider nur von Ferne winken, aber wir wissen, dass sie gut beschäftigt ist. Sie ist fleißig am töpfern und nähen und wir müssen uns um sie keine Sorgen machen.

Kraft schöpfen in den Bergen

Eines ist für uns gerade jetzt natürlich besonders wichtig: Die Zeit in der Natur. Zum Glück können wir uns ja noch frei und unbeschwert draußen an der frischen Luft bewegen. Jetzt, wo Lech unter Quarantäne steht, ist es unglaublich ruhig. Der Blick schweift weit umher. Die Luft ist frisch, erholsam, klar. Hier können wir aufatmen und zur Ruhe kommen. Wegkommen, von den Nachrichten – auch das tut mal gut. Den Kopf frei bekommen. Das braucht man ab und zu, damit man nicht unter all den Ereignissen erstickt. Die Berge geben uns Kraft und Mut für die neue Zeit, die wir derzeit erleben. Wir würden gerne auch Ihnen Berge für die Seele schenken. Aber das kommt wieder, bald, da sind wir zuversichtlich. Im Moment verbringen wir viel Zeit mit unseren Kleinsten und den beiden Hunden. Frische Luft tanken, sich die Beine vertreten, mit dem Laufrad rund ums Haus, mit der Rodel durch den Wald Es ist schön zu sehen, wie ihr Lachen auch jetzt klar, fröhlich und laut erklingt.

Positiv der Zukunft entgegenblicken

Dank der Natur und der Nähe der Familie können wir der Zukunft positiv entgegenblicken. Es wird anders, da sind wir uns sicher. Ruhiger, entschleunigt, geerdet. Das ist aber auch nichts Schlechtes. Die Welt dreht sich weiter, nur in eine neue Richtung. Wie genau, lässt sich heute noch schwer beurteilen. Wir denken, dass es wichtiger wird, die Zeit auszukosten und es ruhiger anzugehen. Viele Momente in der Natur zu verbringen, nicht immer auf die nächste Party zu müssen, sondern sich auch über weniger, dafür Gutes und Authentisches zu freuen. Diesen Weg gehen wir im Aurora und Haus Braunarl schon lange. Bei uns heißt es ja: Abstand nehmen – vom Alltag, von der Hektik. Wo wenig viel bedeutet. In Details das Kostbare steckt. Sich im Einfachen eine ganze Welt offenbart. Wir sind gespannt darauf. Doch vor allem wünschen wir uns, dass wir uns in dieser Zukunft alle gesund und wohlbehalten wiedersehen. Darauf kommt es jetzt wirklich an. Auf die Gesundheit, die Kraft, den Zusammenhalt. Mit der Natur als Energiequelle und einem positiven Blick für das Kommende wird es uns gelingen.

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute. Passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf, bleiben sie gesund – und schon bald sehen wir uns wieder in Lech am Arlberg. Wir freuen uns schon!

Bis bald,
Ihre Familie Muxel

SOMMER 2020: ERÖFFNUNG DER SEEKOPFBAHN ZUM 10. JUBILÄUM DES GRÜNEN RINGS

Seit 10 Jahren lädt der Grüne Ring ein, in eine Bergwelt einzutauchen, die das Erlebnis Natur mit Sagen und Märchen harmonisch verbindet. Auf einer 3-tägigen Etappenwanderung warten malerische Naturschauplätze, künstlerische Installationen, mythische Berggeister und Sagengestalten. Im Sommer 2020 eröffnet nun zum 10. Jubiläum die Seekopfbahn, um direkt in das fantastische Wandergebiet einzusteigen und sich auf den Weg zu machen, die Welt mit anderen Augen kennenzulernen.

10 Jahre „Der Grüne Ring“ – wo Natur auf Fantasie trifft

(c) TVB Lech Zürs

2010 haben die beiden Künstler Daniela Egger und Daniel Nikolaus Kocher in Lech am Arlberg die einzigartige Sagen- und Märchenwelt des Grünens Rings geschaffen, wo im Winter am Weissen Ring die Skifahrer dahinwedeln: Dabei haben sie die alpine Natur mit künstlerischen Installationen angereichert, die mithilfe einer literarischen Wanderkarte in einen anderen Raum und eine andere Zeit entführen. Auf einer 3-tägigen Etappenwanderung, auf der Sie Talsenken durchqueren, Bergkämme überwinden und glitzernde Bergseen und Flüsse entdecken, werden Sie angeregt, genau hinzuschauen, den Blick nicht nur schweifen, sondern auch einmal ruhen zu lassen. Hinter jeder Ecke, in bestimmten Waldlichtungen, in dunklen Schluchten oder hinter markanten Felsformationen wartet eine Geschichte. Von Türen mitten in der Landschaft, Kritzeleien im Sagenwald bis zum Riesen Taurin am Stierlochkopf. Fabelwesen und geografische Einzigartigkeiten werden auf diesem Weg zu einer Erzählung verwoben, in der Sie mittendrin sind.

 

Mit der Seekopfbahn ins Wandererlebnis ab Sommer 2020

(c) TVB Lech Zürs

3 Tage lang sind Sie am Grünen Ring unterwegs – eine ganz schön lange Zeit, die vor allem für Familien mit kleinen Kindern nicht immer einfach zu meistern ist. Zum 10. Jubiläum des Grünen Rings eröffnet nun die Seekopfbahn auch im Sommer ab 1.7.2020 ihre Tore und ermöglicht so einen raschen Einstieg – an den Start der 2. Etappe beim Seekopf Bergrestaurant. Rund um den versteckten Zürsersee eröffnet sich Ihnen hier ein wunderschönes hochalpines Wandergebiet, das über das Madloch, mit dem höchsten Punkt am Madlochjoch, bis nach Zug führt. Unterwegs begegnen Sie dem Riesen Taurin am Stierlochkopf und stoßen auf das Biwak, das mit seiner spartanischen Einrichtung als Unterkunft für jene dient, die etwas Einmalige erleben wollen. Einkehrfreuden bietet das Seekopfrestaurant mit regionalen Spezialitäten. Ein Spielplatz lädt Kinder zum Austoben ein und für Erfrischung sorgt der Zürsersee mit einer schwimmenden Plattform. Zudem gibt es eine öffentliche Grillstation mit kostenlosem Feuerholz zum gemütlichen Verweilen vor der einzigartigen Bergkulisse.

Berge für die Seele erwandern in Lech am Arlberg

(c) Raphaela Seifert, Roman Jäger

Mit der Seekopfbahn steht Ihnen damit ab 1.7. ein wunderschönes Wandergebiet offen und die Etappen des Grünen Rings lassen sich so ganz einfach meistern – besonders für Familien eine schöne Möglichkeit, die Berge zu erleben.  Der Berg ruft in Lech immer, das Abenteuer ist hier nie fern. Vom Aurora und Haus Braunarl aus ist es eigentlich nur ein Schritt vor die Tür. Sie müssen nur Ihren Rucksack packen, schultern und sich dann aufmachen, auf leisen Sohlen durch die Natur. Eine einzigartige Vielfalt eröffnet sich Ihnen, von blühenden Wiesen, über sprudelnde Bergbäche bis hin zu weichen Waldböden. Das Wort Freiheit kennen wir hier nur zu gut. Sie werden es spüren. Diese Landschaft lässt niemanden kalt. Sie erfrischt von Kopf bis Fuß, lässt uns aufatmen und dem Alltag mal kurz „Adieu“ sagen. Um dann zurück zu uns ins Aurora und ins Haus Braunarl zu kehren, entspannt auf der Terrasse die Füße hochzulegen, sich noch ein wenig von der Sonne streicheln zu lassen, von unserer köstlichen Kuchen zu naschen oder einen erfrischenden Drink zu genießen… Das sind Berg für die Seele. Im wörtlichen und im übertragenen Sinn.

Ihre Familie Muxel

P.S: Die Berg- und Talfahrt auf der Seekopfbahn sind in der Lech Card inkludiert. Öffnungszeiten sind ab 1.7. bis 30.9. von 9:00 bis 17:00 Uhr (Montag Ruhetag).

 

EIN SKITAG IN LECH AM ARLBERG

 

(c) Raphaela Seifert

Der Winter ist zum Skifahren da! Besonders in Lech, wo das eine ohne dem anderen undenkbar wäre. Die Bedingungen fürs Skierlebnis lassen sich auch wirklich sehen. 305 sorgfältig präparierte Pistenkilometer warten da auf Ihre Bretter und 87 Seilbahn- und Liftanlagen stehen bereit, um Sie schnell und bequem auf den Berg zu bringen. Und das Hotel Aurora und das Haus Braunarl? Mittendrin. Von uns aus starten Sie direkt in Ihren Skitag. Wie wäre es z. B. heute mit einem Frühstart auf den Langen Zug – einer der steilsten präparierten Pisten der Welt?

Auf zum Langen Zug!

(c) Raphaela Seifert

Es ist frühmorgens. Zart zeigt sich oben am Himmel der erste Schein der Morgenröte. Unglaublich ruhig ist es. Lech liegt noch im Schatten der Nacht und wartet darauf, vollständig aufgeweckt zu werden. Aber nicht alle liegen brav in den Federn. Sie sind bereits auf den Beinen und ready to go – der Lange Zug wartet. Der Lange Zug ist ein Hang, der seinen Einstieg auf 2.049 m hat, 852 m lang ist und ein durchschnittliches Gefälle von 78 % aufweist. In der Rinne im oberen Bereich sind es ganze 80 % – deshalb lautet es auch nicht von ungefähr, dass der Lange Zug keine Fehler verzeiht. Beim Frühstart am Langen Zug können Sie sich dieser Herausforderung in Begleitung eines erfahrenen Guides stellen. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass Sie unbedingt einen sicheren Parallelschwung auf roten Pisten und Skirouten unter ihren Fähigkeiten wissen!

Eine Piste, die es in sich hat

(c) Raphaela Seifert

Und dann ist es auch schon 7:30 Uhr. Treffpunkt: Talstation Rüfikopf Seilbahn. Ein wenig mulmig ist Ihnen zumute. Vor Ihrem inneren Auge breitet sich der Lange Zug aus: eine Rinne mit 80 % Gefälle. Aber es sind ja noch andere um Sie herum, die ebenfalls da hinunterwollen, und natürlich Ihr Guide. Außerdem: Das Leben ist zu kurz, um auf Abenteuer wie dieses zu verzichten. Es kribbelt in Ihrem Körper. Mit der Seilbahn schweben Sie zusammen nach oben und dann stehen Sie schon am Beginn dieser Piste, die es richtig in sich hat. Sie müssen sich nur noch abstoßen. Das Panorama ist schon einmal großartig. Unten Schatten, oben der rötlich sanfte Schein der Morgensonne. Die Gipfel blitzen majestätisch weiß im ersten Licht. Die Pisten sind noch unbefahren, ruhig und herrlich präpariert. Auch der Lange Zug wird sorgfältig jeden Tag präpariert, um Ihnen ein tolles Fahrerlebnis zu ermöglichen. Also, los geht’s: Und der Lange Zug gehört ganz Ihnen. Sie merken gar nicht mehr, wie steil die Piste ist. Es zählt nur mehr der Schwung, die Konzentration, das Geräusch Ihrer Skier auf dem Schnee. Richtiges Pisten-Feeling. Das gibt’s nur am Arlberg. Das ist Leidenschaft, Freiheit, Abenteuer – alles in einem.

Stärkung & Entspannung – das haben Sie sich verdient!

(c) Raphaela Seifert

Nach Ihrem Erlebnis am Langen Zug haben Sie sich nun wirklich eine Pause verdient. Und ein Glas prickelnden Champagner, den gibt’s inklusive für alle, die sich dem Abenteuer gemeinsam mit dem Guide stellen. Jetzt ist die Sonne ganz aufgegangen, die Pisten füllen sich langsam und Sie haben schon richtig etwas erlebt. Zum Mittagessen geht es vielleicht ins Schlegelkopf Restaurant oder ins Wolff, um wieder Kräfte zu sammeln. Nachmittags könnte man sich vorstellen, zum Après-Ski zur Balmalp zu starten. Hier ist immer etwas los. Zum Entspannen wartet das Aurora und das Haus Braunarl schon auf Sie. Im kleinen, feinen SPA-Bereich des Aurora mit liebevoller Einrichtung gibt’s nur das Beste für Körper & Geist: Egal ob in der Sauna oder im Aromadampfbad, umgeben von würzigen Kräuterdüften… Und eine Massage bringt im Nu Ihren Kreislauf wieder in Schwung. Ebenso wohl tut das Eintauchen in die Wellnessoase im Haus Braunarl – irrsinnig gemütlich und wie gemacht, um ruckzuck zur Ruhe zu kommen Danach nehmen Sie in unserem Restaurant im Aurora Platz und lassen sich von feinen österreichischen und internationalen Köstlichkeiten den Gaumen verwöhnen, stets aus hochwertigen regionalen Produkten und in kreativen Kombinationen. Dazu ein gutes Glas des Aurora Hausweins. Ihre Geschichte über das Abenteuer am Langen Zug wollen wir natürlich ausführlich hören. Und dann geht schon wieder ein herrlicher Tag in Lech am Arlberg zu Ende.

Und Sie sind reicher um ein Erlebnis, das Sie nicht mehr so schnell vergessen werden!

Ihre Familie Muxel

 

 

Das Aurora vor 60 Jahren – der 12.12.1959

Am 12.12.1959, heute vor 60 Jahren, habe ich das erste Mal im neuen, kleinen Aurora geschlafen: Eine tränenreiche Nacht zwischen ungewohnt weißen Wänden. Ich vermisste das holzvertäfelte warme Stüberl im Alpina. Meine Mama und mein Papa haben wegen meinem Gejammer und den vielen Fragen, wie es wohl mit uns vieren und diesem kleinen Häuschen weitergeht, auch nicht gut geschlafen. (Bernd war schon bei uns, aber noch nicht „auf der Welt“.)

Es sollte nicht bei der einzigen schlaflosen Nacht bleiben. Aber mit viel Herzblut und Arbeit ist es Mama und Papa gelungen, das Aurora in ein heimeliges Haus umzugestalten, in dem Bernd und ich eine wunderbare Kindheit verbringen und ich eine Familie gründen durfte.

Das Aurora ist jedoch nicht nur unser Elternhaus, es ist auch Urlaubsheimat für Menschen aus der ganzen Welt geworden. Ist es nicht etwas ganz Besonderes, dass wir, meine Eltern, dann ich und jetzt auch meine Kinder, hier eine herausfordernde Lebensaufgabe gefunden haben? Dass wir Gäste willkommen heißen dürfen, um ihnen die Tage in unserer herrlichen Natur nachhaltig schön zu gestalten?

Der 12.12.2019 ist ein besonderer Tag für mich, an dem ich gerne innehalten und DANKE sagen möchte. Für viele erfüllte Jahre mit diesem, für mich so wunderbaren Haus, das mir neben einer wertvollen Lebensaufgabe auch viele besondere Begegnungen geschenkt hat. Das Aurora und ich werden auch weiterhin aneinander „arbeiten“ und weiterhin dankbar für alles bleiben: für die große Familie, die treuen Mitarbeiter, die guten Nachbarn, das Daheimsein im Dorf am Fuß des Omeshorns, dem schönste Berg der Welt – für mich jedenfalls.

Bereit für ein legendäres Ski Opening in Lech Zürs?

Die Vorfreude auf den Winterstart ist riesig!

Macht man sich bewusst, dass das Jahr schon langsam wieder dem Ende zugeht, blickt man dem oft mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Vielleicht ist man traurig, dass die lauen, farbenfrohen Tage um sind. Aber etwas Gutes hat die Zeit ab November schon: Der Winterstart rückt immer! Und das macht uns im Hotel Aurora und Haus Braunarl mehr als glücklich, denn wir sind bereit für ein legendäres Ski Opening in Lech Zürs. Damit wir auch Ihnen richtig Lust auf einen Winterurlaub in Vorarlberg machen können, verraten wir Ihnen jetzt, was Sie ab 06.12.2019 bei uns in der Region erwartet. Weiterlesen lohnt sich!

Nonstop Schneevergnügen am Arlberg

©Lech Zürs Tourismus: Sepp Mallaun

Nach einem traumhaft schönen Spätherbst wird es jetzt ab November bereits um einiges kühler. In den höheren Lagen bleibt sogar schon der erste Schnee liegen – wir haben soeben die Webcams gecheckt – und das kündigt an, dass wir uns wieder auf einen schneereichen Winter freuen können. Bestes Schneevergnügen am Arlberg erwartet Sie. Ob beim Skifahren auf 305 toppräparierten Pistenkilometern oder beim Wandern im 40 km großen Winterwanderwegenetz, es gibt für alle die passende Wintersportart. Wer etwas mehr Action möchte, kann mit einer Rodel oder einem Zipflbob über die Rodelbahnen in der Umgebung ins Tal hinuntersausen. Eine Rodelabfahrt kann man übrigens hervorragend mit einer Winterwanderung kombinieren.

Top-Events zum Ski Opening 2019/20

Freuen Sie sich auf einen fulminanten Start in die neue Wintersaison 2019/20. Passend zum Ski Opening finden bereits Ende November/Anfang Dezember rund ums Aurora und Braunarl echte Top-Events statt. Wir haben Ihnen hier die Eventshighlights in Lech Zürs aufgelistet – die sollten Sie zum Start in die Skisaison nicht verpassen!

Fantastic Gondolas: 29.11.–30.11.2019

©Lech Zürs Tourismus: Bernadette Otter

Bei dem Top-Event „Fantastic Gondolas“ am Rüfikopf erwartet Sie ein besonderes Kunst- und Musikfestival. Erleben Sie live, wie sich Kunst, Musik, Natur und Mensch miteinander verbinden. Die Gondeln der Rüfikopfbahnen I + II werden zu schwebenden Disco-Gondeln, in denen Sie zur Musik von  international bekannten DJs tanzen und feiern können. Nach dieser spektakulären Gondelfahrt erwarten Sie am Rüfikopf beeindruckende Lichtkunstinstallationen. Schneebedeckte Berge werden zu Leinwänden für verschiedenste Motive. Gaumenfreuden und noch mehr Musik und Kunst können Sie in den Restaurants, den Bergstationen und dem Kästle Museum genießen.

Arlberg Weinberg: 03.12.–07.12.2019

©Lech Zürs Tourismus: Kirstin Tödtling

Bereit für Genuss auf höchstem Niveau? An insgesamt fünf Tagen können Sie in Lech Zürs  kulinarische Köstlichkeiten in Kombination mit edlen Tropfen genießen. Winzer, Sommeliers, Hauben- und Sterneköche aus der Region werden für Sie aufkochen und Sie zu besonderen Verkostungen einladen. Lassen Sie den Winter genussvoll beginnen.

8. Snow & Safety Conference: 13.12.–14.12.2019

©Lech Zürs Tourismus: Bernadette Otter

Wer gerne Ski fährt, sollte sich auch mit der Sicherheit im Skigebiet oder im Offpiste-Gelände auskennen. Bei der Snow & Safety Conference in Lech erfahren Sie alles Wichtige und Neue rund um das Thema Sicherheit im Schnee und beim Freeriden. Theoretische Einheiten werden mit praktischen Erfahrungen kombiniert und ermöglichen Ihnen viel Platz zum Informieren, Probieren und Fragenstellen.

Adventveranstaltungen in Lech Zürs

©Lech Zürs Tourismus: Kirstin Tödtling

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… die Vorweihnachtszeit in Lech Zürs wird auch in diesem Jahr wieder sehr idyllisch. Lassen Sie sich beim Adventsingen am Rüfiplatz (immer dienstags, ab 03.12., um 18.30 Uhr) in adventliche Stimmung bringen oder lauschen Sie den verschiedenen Adventlesungen. Ab Anfang Dezember laden auch Advent- und Weihnachtsmärkte zum Flanieren, Genießen und Stöbern ein.
Mehr Infos zu den Veranstaltungen rund um das Hotel Aurora und Haus Braunarl finden Sie hier.

Entspannt in den Winter am Arlberg

Wer beim Ski Opening gleich von der ersten Minute an aktiv ist, sollte auch dran denken, sich zwischendurch einmal zu erholen, denn die beanspruchte Muskulatur sollte sich regenerieren können. Damit Sie nach dem Pistenspaß oder der Après-Ski-Party wieder entspannt in den nächsten Wintertag starten können, empfehlen wir Ihnen, sich im Hotel Aurora im kleinen, aber feinen Aurora Spa mit Saunen, Dampfbad, Infrarotkabine, Tauchbecken, Frischluftgrotte und Ruheraum zu erholen. Gönnen Sie sich z. B. auch eine Massage und tun Sie Ihrem Körper und Geist etwas Gutes. Auch das Haus Braunarl bietet bestes Wohlfühlambiente mit Sauna, Dampfbad und Ruhebereich an. So können Sie sich richtig gut aufwärmen und neue Kraft tanken.

Konnten wir Ihnen Lust auf einen großartigen Start in den Winter 2019/20 machen? Dann freuen wir uns sehr, Sie beim legendären Ski Opening in Lech Zürs begrüßen zu dürfen.

Ihre Diana Muxel mit Maria & David und Anna-Katharina Gusner & das gesamte Hotel Aurora- und Haus Braunarl-Team