Kategorie-Archiv: Aktivurlaub

Familienurlaub im Haus Braunarl

Endlich mal Zeit füreinander.
Familienurlaub heißt Gemeinsamkeit – heißt gemeinsam Entdecken und Staunen, Spielen und Spaß haben.
Oft fällt es nicht leicht, sich Zeit für gemeinsame Erlebnisse zu nehmen. Schön, dass Ihr Urlaub im Haus Braunarl voller Möglichkeiten für die ganze Familie steckt.

Wertvolle Erinnerungen schaffen

Wenn Sie wie ich ein Familienmensch sind, wissen Sie, dass es gar nicht viel für eine schöne gemeinsame Zeit braucht: Ein bisschen Freiraum, ein bisschen Freizeit – am liebsten in der Natur.
In Ihrer Ferienwohnung am Arlberg haben gibt es ausreichend Platz für alle.
Dazu bietet sich Ihnen ein separater Schlafbereich, wenn Sie die Kleinen für einen Moment von sich lassen, Sie aber dennoch wohlbehalten in Ihrer Nähe wissen wollen.
Die Ausstattung beinhaltet alles, das Sie fürs Familienglück benötigen: eine voll eingerichtete Küche zum Zusammen-kochen-und-vor-allem-danach-Genießen.

… im Sommer

In Lech wartet eine Wunderwelt an Abenteuern für die ganze Familie darauf, entdeckt zu werden.
Über saftige Almwiesen hüpfen, im eiskalten Bergsee plantschen: Während Ihre Kinder unter der Sonne toben, haben Sie Zeit für einige ruhevolle Minuten mit Ihrem Partner.
Im Anschluss treffen alle wieder in der Wohnung zusammen und lassen den Tag bei einem heiteren Spieleabend ausklingen.
Ein Tipp: Wandern ist Ihren Kindern viel zu langweilig?
Dass es auch anders geht, beweisen die Sonnenaufgangswanderungen am sommerlichen Arlberg. Im Rahmen des LechErleben-Programms nimmt die ganze Truppe an einer spannenden Tour ab 3 Uhr morgens teil.
Ein Erlebnis, das alle gerne im Gedächtnis und im Herzen behalten.

…wie Winter

Der Winter steht dem Sommerurlaub in nichts nach. Herzenswärme erfahren Sie nicht nur beim erholsamen Winter-Wellness. Der Schnee lädt zur Bewegung ein.
Lech ist die Wiege des alpinen Skisports: Nirgends sonst finden Sie so viel geballte Ski-Power an einem Fleck. Kleine Pistenflöhe, die erstmals auf den Brettern stehen, sind unter der Obhut professioneller Trainer in den Skischulen richtig. Diese vermitteln die korrekte Technik – und vor allen Dingen den Spaß an der Bewegung.
Es muss nicht immer Skifahren sein. Auch ein entspannter Tag im verschneiten Garten ist ein Familien-Muss. Bauen Sie kunstvolle Schneemänner und -frauen mit den Kleinen, lassen Sie sich bei der Schneeballschlacht besiegen. Und wärmen Sie die Finger danach an einer Tasse Heißer Schokolade auf.
Das sind die kleinen besonderen Momente, die aus einem Urlaub eine richtige Wohlfühlzeit machen.

Einfach Wohlfühlen

Ich freue mich schon jetzt, Bekanntschaft mit Ihnen und Ihren kleinen Lieblingen zu machen. Vielleicht werden aus Ihren Kids treue Bergfexe, die irgendwann mit der eigenen Familie wiederkommen, wer weiß … ?
Nehmen Sie Ihre Herzensmenschen mit auf eine Reise nach Lech.

Bis bald.

Ihre Gastgeberin Anna-Katharina Gusner
mit dem Braunarl-Team

Geschichten aus dem Haus Braunarl

Herzlich Willkommen. Unsere Tür steht weit offen – hereinspaziert ins gemütliche Haus Braunarl am Arlberg. Ich freue mich, Ihnen ab sofort kleine Geschichten aus meinem Leben in den Bergen zu erzählen.

Es geht um die Menschen und das Gefühl

Wertvolles Genießen. Einfach Sein.
Das ist unser Motto, von Anfang an. Das Braunarl ist ein Haus, das heraussticht aus den vielen lohnenden Zielen in Lech. Was mich dazu geführt hat, Ferienwohnungen einzurichten und an Gäste aus Nah und Fern zu vermieten, möchte ich Ihnen sagen.
Am Anfang stand auf alle Fälle meine Familie, die Muxels. Gastgeber aus Leidenschaft seit vielen, vielen Jahren. Immer für mich da, in jeder Lebenslage.
Als junger Wildfang war das mitunter nicht immer einfach, umso schöner, dass ich im tiefsten Herzen weiß, dass meine Familie immer meine Stütze sein wird, vor allem meine Schwester Maria und Mama Diana.
Sie sind es auch, mit denen ich die Frohnatur teile und den unbändigen Optimismus.
Ich bin ein Bergkind durch und durch, geboren und aufgewachsen in Lech, hat man mich immer eher in der Natur als in geschlossenen Räumen aufgefunden. Gerne gehe ich auf Reisen, sehe mir die weite Welt an. Aber wenn ich dann wieder nach Hause komme, fühle ich mich wieder „komplett“.
Und diese Liebe zum Berg und der Natur ist es schließlich auch, die den Ausschlag gegeben hat: Das Lech-Gefühl, die Berg-Liebe, die will ich mit Ihnen teilen – ich will mir die Welt ins Haus holen.
Ich möchte Sie kennenlernen und ich möchte Ihnen im Gegenzug zeigen, wie wir hier das Leben genießen. Einfach echt, authentisch, naturnah.

Die Braunarl-Philosophie

Was ich mit dem Haus Braunarl bezwecke, ist einfach gesagt: Es ist die Mischung aus Freiheit und Individualität im Urlaub. Die Möglichkeit, eine Auszeit ganz so zu verbringen, wie Ihnen der Sinn steht. Gepaart mit dem herzlichen Service und vielen Annehmlichkeiten, die man sich im Urlaub wünscht.
Mein Team ist eine große Familie aus verschiedensten Charakteren, das sich zusammengeschlossen hat, um Ihnen jeden kleinen Wunsch zu erfüllen – am besten, bevor Sie ihn selbst wissen. Denn ich finde, echtes Gastgebersein, das äußert sich in den liebevollen Details.
Unsere Appartements spielen da die Hauptrolle: Viel Platz gibt Ihnen Ihren Freiraum zum Durchatmen. Sie entscheiden selbst, ob Sie sich wohlig zurückziehen in ihren eigenen vier Ferien-Wänden. Oder vielleicht doch an geselligen Runden in Gesellschaft – zum Beispiel beim Erkunden der vielen erstklassigen Restaurants in Lech – teilhaben wollen.
Ihre Ferienwohnung bietet zwei bis sechs Personen ein Heim und zeichnet sich durch eine helle, gemütliche Ausstattung aus, die meine Heimat widerspiegelt: Naturnähe, Sonne, Freiraum.
Zum unkomplizierten Selbst-Versorgen haben Sie eine Einbauküche, separate Schlaf- und Wohnbereiche, einen großen TV-Apparat und viele weitere Extras, die das Ganze zu etwas Besonderem machen: Eine richtig gute Kaffeemaschine für einen aufrüttelnden Mach-mich-munter-Kaffee am Morgen zum Beispiel.

Inmitten der Natur von Lech

Direkt von Ihrer Wohnungstür starten Sie in die Bergwelt von Lech, die mit zahlreichen sportlichen Aktivitäten und Erlebnissen auf Sie wartet. Nun in der kalten Jahreszeit kann ich Ihnen eine Skitour wärmstens empfehlen – ein herausforderndes Stück Arbeit, wenn man zum ersten Mal auf den Brettern den Berg hinaufsteigt, aber lohnenswert. Die Aussicht und das stolze Gefühl, etwas geschafft zu haben, entschädigen für jede Mühsal. Ich verspreche es Ihnen!

Bis bald.

Ihre Gastgeberin Anna-Katharina Gusner
mit dem Braunarl-Team vom Arlberg

PS: Ich freue mich sehr, Sie in den komfortablen Braunarl-Wohnungen willkommen zu heißen. Schauen Sie sich auf unserer Seite um – wir haben jede Menge flauschige Betten für Sie frei.

 

WEITRAUM. Wertvolle Prints vom Arlberg

Ein Kreatives Kollektiv gegründet von Raphaela Seifert, Markus Fetz und Maria Burtscher.

Weitraum schafft Bilder des Entgegenkommens.

Mit wertvollen Prints über und vom Arlberg bringen wir Natur und Mensch zusammen. Denn nicht immer ist es uns möglich, selbst am Berg zu stehen. Unsere hochwertigen Fotografien transportieren das Gefühl von Freiheit, Ruhe und Natur nah in den Alltag.

Berge sind so viel mehr als Skiorte. Sie sind Lebensschule, Zufluchts- und Kraftorte. Konstant und bedingungslos zugleich, relativieren sie unsere Sorgen, Ängste und unseren Hochmut.

Für alle, die das so sehen wie wir, haben wir Bilder eingefangen und sie zu wertvollen Prints für zuhause gestaltet. Weil die Sehnsucht nach den Bergen auch im Drinnen nicht endet.

Über uns

Wir sind FotografInnen, Illustratoren und GestalterInnen – aber vordergründig sind wir Freunde, die den Berg lieben. Wir kennen die Sehnsucht nach dem ersten Aufstieg im Schnee, nach der eisigen Kälte, die frühmorgens um die Nase weht und unseren Kopf durchlüftet. Wir wissen, wie es ist, keine Zeit für die Berge, die Natur und die Gemeinschaft zu finden.

Doch so oft es nur geht, finden wir die Zeit. Und dann fangen wir Bilder ein. Von Freiheit, vom einfachen Glück, der Demut und dem Respekt am Berg.

Diese anregenden Prints wollen wir mit Bergliebhabern wie Ihnen teilen. Dazu produzieren wir regional und mit ausgewählten Partnern. Wir schaffen zeitlose Bilderreihen vom Arlberg, für Ihr Zuhause. Damit ihr zweites Daheim – Lech am Arlberg – in Ihrer Nähe bleibt.

Ihr WEITRAUM Team – Raphaela, Markus und Maria

PS: Wir sind sehr stolz auf unser Herzensprojekt Weitraum. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns besuchen und sich ein Stück vom Glück sichern. Alle Infos zum Bestellvorgang finden Sie auf der Website.

 

 

 

 

 

 

Weihnachten. Wie damals.

Bäume leuchtend, Bäume blenden,
Überall das Süße spendend,
in dem Ganzen sich bewegend,
alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,
mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schauen wir auf und nieder,
hin und her und immer wieder.
(Johann Wolfgang von Goethe)

Baumspitzen angezuckert, Kinderaugen leuchten.
Christbäume werden geschmückt, festliche Braten zubereitet, Lichterketten drapiert.
Denn er ist hier, der Heilige Abend.
Die Weihnachtszeit – sie steckt voll Geheimnisse. Sie ist Gelegenheit, innezuhalten, zu überlegen:
Was macht ihn aus, den Geist der Weihnacht? Wie können wir ihn festhalten, diesen besonderen Zauber, der uns da erfasst?
Im Hotel Aurora begehen wir ein ruhevolles Weihnachtsfest – ganz ohne Hektik, ohne Stress. Dafür aber mit ganz viel Genuss, mit ganz viel Freude.
Wir haben uns gefragt: Wie haben die Menschen in Lech früher Weihnacht gefeiert? So besinnlich wie damals, so wollen wir heute feiern.

Vom Innehalten …

Die harten Winter der Lecher Bergwelt haben den fleißigen Bauersleuten in alten Zeiten viel abverlangt. Selten konnten sie eine Auszeit nehmen, Zeit mit der Familie verbringen, einfach entspannen. Da war der Heilige Abend ein Höhepunkt des Jahres. Die frommen Menschen bereiteten sich auf die Ankunft Christi vor. Sie hatten Rituale, um sich auf die heilige Zeit einzustimmen, sie schöpften Kraft aus der Tradition.
Ein Symbol dessen ist der Christbaum. Seinen Ursprung hat er in Frankreich, aber schon im 19. Jahrhundert hatte auch jede Lecher Familie einen Baum im Zimmer stehen – anfangs noch ungeschmückt. Mir gefällt der Gedanke: Die pure Schönheit des Baums, dieses Geschenk der Natur, ganz ohne Zutun.
Wussten Sie, dass Kinder früher am Nikolaustag, dem 06. Dezember, beschenkt wurden, nicht am Heiligen Abend? Weil jedoch viele dachten, Weihnacht eigne sich als Fest der Gaben besser zu diesem Anlass, wurde die Bescherung verschoben. Geschenke sind sicher ein zentraler Teil des Weihnachtsfestes – ich sehe sie als Möglichkeit, Danke zu sagen. Danke an die liebsten Menschen.
Bei uns ist Weihnachten nicht vollständig ohne eine Krippe. Auch in meiner Familie stellen wir in jedem Jahr eine wunderbare Krippe mit kunstvoll geschnitzten Holzfiguren auf. Krippen wurden oft in mühevoller Handarbeit hergestellt, das macht sie zu Kunstwerken und Zeugen einer fernen Zeit. Von Generation zu Generation werden sie in der Familie weitergereicht.

… und Genießen

Es gefällt mir sehr, das Weihnachten von damals ins Heute zu tragen. Was fehlt noch dazu? Jede Menge Genuss. Bei Speis und Trank variieren die Traditionen. Jede Region hat eigene Bräuche, in vielen Lecher Familien haben sich Rituale festgesetzt. Zu Weihnacht darf es nur ein Gericht geben! Für mich gehört hier gute Hausmannskost dazu. Im Hotel Aurora naschen wir gerne Omas Kekse und bereiten abends Käsknöpfle zu. Nicht zu viel Aufwand, dafür umso mehr Zeit zum gemütlichen Beisammensein, Zeit für gute Gespräche und das ein oder andere gute Glas unseres Aurora-Hausweins.

 

Ich glaube, ich habe verstanden, was ihn ausmacht, diesen Zauber der Weihnacht:
Einfach Genießen. Einfach Sein.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und entspannte Feiertage mit Ihren Lieben. Lassen Sie es sich gut gehen.

Ihre Diana Muxel, Maria und David Burtscher mit Familie.

PS: Haben Sie Lust, den Lecher Adventszauber kennenzulernen? Bei uns am Arlberg gibt es jede Menge zu entdecken. Genießen Sie den Winter!

 

 

 

Vom Geben und Nehmen

Lech, das wissen wir alle, ist ein Ort, umgeben von wunderbaren Bergen. Lech ist aber auch ein Lebensgefühl. Warum, das will ich nun erzählen.

Wir Menschen leben heutzutage oft sehr abgeschirmt von der Natur. Dabei scheinen wir vergessen zu haben, dass wir eigentlich Teil von ihr sind. Bäume müssen neuen Siedlungen weichen, Flüsse werden begradigt und Hänge gesprengt. Wenn sich die Natur in Form von Hochwassern, Muren oder Pandemien bemerkbar macht, schrecken wir vor ihrer Wucht zurück. Wie kann es sein, dass der Mensch nicht imstande ist, die „Außenwelt“ zu zähmen? Uns wird vor Augen geführt, wie fragil unser Ökosystem ist. Ich denke gerade die Ereignisse im letzten Jahr haben viele zum Umdenken bewogen. Das ist auch gut so. Hoch oben in Lech leben wir schon seit langer Zeit in Symbiose mit der Natur. Wir schützen sie, achten sie und akzeptieren ihre Grenzen. Gleichzeitig ziehen wir sehr viel Lebensenergie daraus. Der reißende Lechbach wird zum Quell der Inspiration, der schattige Wald zum Ort der Entschleunigung.

 

Lech erleben

Ich denke, es ist die Sehnsucht nach diesem Lebensgefühl, die unsere Gäste dazu bewegt, am LechErLeben Programm teilzunehmen. Dabei bringen Ihnen die Einheimischen die einfache Schönheit der Natur näher. Beim Yoga im Wald fallen alle Sorgen ab, die Gedanken purzeln einfach auf den weichen Boden. Die dynamischen Pilates-Bewegungen verschmelzen mit der aufgehenden Sonne, der Blick zum Horizont eröffnet neue Perspektiven. Bei einem Spaziergang über die Weiden verstecken sich wahre Köstlichkeiten zu unseren Füßen. Die Wiesenkräuter verfeinern nicht nur Gerichte, sondern sind auch eine willkommene Stärkung für örtlich ansässige Tiere. Wir nehmen uns gerade so viel wie wir brauchen. (Hier geht’s zum Veranstaltungskalender LechErLeben)

Lech erschmecken

Auch im Hotel Aurora bedienen wir uns zu einem großen Teil Produkte regionalen Ursprungs. So stellen wir sicher, dass die Qualität stimmt und die Bauern nebenan freuen sich übers Geschäft. Dabei macht es uns auch nichts aus, einmal ein bisschen mehr zu bezahlen. Wenn wir Ihnen, liebe Gäste erzählen können, wie zufrieden die Wanderhühner über die Wiese schreiten, denn schmeckt der hausgemachte Kuchen gleich noch ein wenig besser.

Wir starten in den Sommer!

Der letzte Winter war ein ganz besonderer. Die Natur ruhte unter einer dicken Schneedecke. Alles stand still, in unser Dorf war eine seltsame Ruhe eingekehrt. Wir nahmen Dinge wahr, deren unglaubliche Schönheit wir fast vergessen hatten. Die kunstvolle Form der Schneekristalle auf der Jacke. Das angenehme Kribbeln in den Beinen nach einer Skitour. Die kindliche Freude, die uns überkommt, wenn wir ins selbstgebaute Iglu kriechen. Mit den ersten Frühlingsblumen erwachte auch das Leben wieder. Die Natur reckte und streckte sich und mit jedem Tag wird es nun ein wenig bunter, grüner und heller. Die warme Sonne lockt Bergsteiger, Mountainbiker und Kletterbegeisterte an. Doch auch wenn wir es jetzt so schön haben, fehlt doch etwas ganz, ganz Wichtiges: unsere Gäste. Lange müssen wir nicht mehr warten, ab dem 16. Juni dürfen wir Sie endlich wieder im Hotel Aurora begrüßen (Haus Braunarl: seit 02. Juni).

Raus, raus in die Natur

Bald wird er Einzug halten, der Sommer. Die traumhafte Naturlandschaft am Arlberg kann auf vielfältige Weise entdeckt werden: beim Wandern, Laufen und Nordic Walking, beim Mountainbiken oder beim Schwimmen und Golfspielen. Wir haben das schöne Wetter natürlich gleich genutzt und unsere Wanderschuhe aus dem Winterschlaf geweckt. Flotten Schrittes ging es nach Brüstegg. Die erste Wanderung im Jahr hat immer etwas Besonderes an sich. Die sanfte Bergbrise lüftet die Gedanken aus und tut richtig gut. Wir fühlen voller Energie und bereit, die nächsten Wochen in Angriff zu nehmen.

Viel Raum und Zeit

Mit viel Liebe haben wir erst kürzlich unser Buffet und unseren Speiseraum umgestaltet. Es ist nun etwas schöner und geräumiger als zuvor, auch die Hygienebestimmungen können wir noch besser einhalten. Knuspriges Brot zum Frühstück, ein hausgemachter Kuchen am Nachmittag und ein Gourmetmenü mit Schmankerl aus der Region zum Abendessen – all das können Sie zukünftig in neuem Ambiente genießen. Denken Sie an den feinen Geruch von Kaffee auf der Terrasse, daran, wie das imposante Omeshorn über Ihnen thront und an das Rauschen des Lechbaches. Die Zeit steht still, Sie haben alle Zeit der Welt. In den Bergen, da gehen die Uhren nämlich langsamer.

Wir freuen uns schon riesig auf Sie und darauf, Ihnen zu zeigen, was wir an der Natur um uns herum so lieben und schätzen.

PS.: Aktuelle Informationen zur Einreise und zu den Hygienebestimmungen finden Sie hier: https://www.aurora-lech.com/preise-angebote/wissenswertes/

 

UNSER WINTER 2020/21 IN LECH AM ARLBERG

Der Winter 2020/21 wird uns allen wohl noch lange als eine außergewöhnliche Zeit in Erinnerung bleiben. Wir konnten unsere Gäste nicht bei uns willkommen heißen und Sie konnten den Lecher Winter nicht in allen Zügen auskosten. Aber wichtig ist schließlich, an jeder Situation auch das Positive zu sehen und guten Mutes voranzugehen. Das haben wir getan – und dabei unser Aurora auf Vordermann gebracht und die verschneiten Berge gemeinsam erkundet.

Ein Winter ganz ohne unsere Gäste

Welche Erinnerungen kommen Ihnen, wenn Sie an die zurückliegenden Wintermonate denken? Uns kommt vor allem in den Sinn, was in diesen Erinnerungen fehlt: Nämlich unsere Gäste. Zum ersten Mal seit wir denken können konnten wir Sie leider nicht bei uns im Aurora und Haus Braunarl im schönen Lech willkommen heißen und verwöhnen. Immer wieder lebte die Hoffnung in uns auf, doch noch öffnen zu können, aber es kam dann immer anders. Dabei war der Winter wirklich herrlich: so viel Schnee, so viel gute, frische Bergluft und so viele Aktivitäten, um beides zu genießen. Auch im Hotel gab es jede Menge zu tun. Und so haben wir die gästelose Zeit genützt – draußen und drinnen. Im Aurora haben wir etwa das Buffet umgebaut und auf den neusten Stand gebracht, um allen Hygienerichtlinien zu entsprechen. Durch den vielen neuen Platz, der dadurch frei wurde, ist eine ganz neue, schöne Stube entstanden. Wir freuen uns schon, Ihre Augen zu sehen, wenn Sie sie zum ersten Mal betreten!

Zeit, um die Berge zu genießen

Der Lecher Winter ist vor allem zu einem da: zum Erleben. Da unsere Kinder ja schon etwas größer sind, haben wir die Chance ergriffen und das gemacht, wozu wir seit Jahren gar nicht mehr gekommen sind: Wir haben unsere Skier aus dem Keller geholt und uns auf gemacht in den Schnee. Es war wirklich seltsam, das sonst so belebte Skigebiet Lech-Zürs so leer zu sehen – viel zu leer. Wir sind auf unseren Fellen hinaufgestiegen und haben so manche wunderbare Skitour gemacht. Immer wieder blieb uns aufs Neue die Luft weg über die Erkenntnis, in welcher beeindruckenden Region wir doch leben dürfen. Auch nach Jahren ist das immer noch so. Hinter jeder Gebirgskante ein neuer, unerwarteter Ausblick. Glitzernder Schnee über hartem Stein. Weite, weiße Hänge, die Bäume wie zugedeckt in ihrem Schneekleid. Man kann gar nicht anders als stehen bleiben und staunen.

Während wir also unsere Liebe zu den Bergen auf vielen Skitouren neu erlebten, hat unsere Mama, Frau Muxel, nicht nur die Liebe zum Skifahren, sondern auch zum Langlaufen entdeckt. Mit Genuss ist Sie die Loipe ins Zugertal entlanggefahren – eine Strecke, die auch für uns Einheimische, obwohl wir fast jeden Tag diesen Weg gehen, stets wunderbar entschleunigend ist und tolle Blicke eröffnet.

Sehnsucht und Vorfreude auf den Sommer

Wie Sie sehen, haben wir wirklich versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Aber auch wenn es auf diese Weise zwar eine sehr seltsame, jedoch auch schöne, ruhige Zeit war, vermissen wir am Ende doch immer mehr und mehr Sie und unsere lieben Mitarbeiter. Das gehört einfach zu unserem Leben dazu und es ist wie eine Lücke, die nicht gefüllt wird. Das Aurora und das Haus Braunarl sind viel zu ruhig, beide Häuser brauchen die Menschen, das Leben, unseren gewohnten Alltag. In uns wächst deshalb mit jedem Tag die Sehnsucht und wir können es gar nicht mehr erwarten, endlich gemeinsam mit Ihnen ein warmes Wiedersehen zu feiern.

Ja, vielleicht ist es schon im Sommer soweit? Wir sind jedenfalls voller Hoffnung und möchten voraussichtlich am 2.6.2021 in den Lecher Bergsommer starten. Wir haben uns bereits ein abwechslungsreiches, spannendes Programm für Sie ausgedacht und natürlich können Sie sich auch wieder auf den einen oder anderen persönlichen Tourentipp in der Arlberg Region freuen.

Lassen wir uns also einfach mal von dieser Sommervorfreude anstecken und fiebern wir gemeinsam dem Moment des Wiedersehens, hier bei uns in Lech, entgegen.

Ihre Familie Muxel

Von der Quelle bis zum Fall: DER LECHWEG

Sich seine Wanderschuhe anziehen, den Rucksack schultern, kurz die Karte konsultieren und los geht´s. Beim Weitwandern kann man für ein paar Tage alles hinter sich lassen, den Kopf frei bekommen, seine Gedanken neu ordnen und einfach abschalten. Im Gegensatz zu kurzen Touren gewinnt man beim Weitwandern mehr Abstand zum Alltag, zum Stress. Man hat ein bestimmtes Ziel vor Augen, dessen Erreichung mehr Zeit in Anspruch nimmt und deshalb fällt das Abschalten und Zur-Ruhe-Kommen leichter. In den letzten Jahren erfreut sich das Weitwandern immer größerer Beliebtheit. Neben dem allseits bekannten Jakobsweg gibt es auch bei uns in Lech einen beliebten Weitwanderweg: den Lechweg.

Atemberaubende Ein- und Ausblicke

125 Kilometer erstreckt sich der Lechweg vom Formarinsee am Arlberg bis zum Lechfall in Füssen, im Allgäu. Am Wegesrand gibt es allerhand zu entdecken, zu probieren und zu sehen. Der Weg schlängelt sich entlang des Lechs über Berge, Almwiesen, vorbei an Seen und gibt einen unvergleichlichen Einblick in die Flora und Fauna der Region preis. Vom Hochgebirge, auf knapp 1.800 Metern, führt er bis ins Alpenvorland auf rund 800 Meter Höhe. Der Lechweg kann in mehreren Varianten zurückgelegt werden, da er in unterschiedliche Etappen aufgeteilt ist. Somit hält er für jede Konditionsstufe ein passendes Modell bereit. Tipp: Mit Ruhetagen dazwischen ist der Weg auf für gemütliche Wanderer ein tolles Erlebnis.

Unsere drei Etappen

Auch direkt vom Hotel Aurora und vom Haus Braunarl können drei Etappen des Weges erwandert werden:

Der Einstieg in den Lechweg – vom smaragdgrünen Formarinsee nach Lech – führt über eine malerische Landschaft entlang des wilden Lechs. Bereits bei dieser ersten Etappe erhält man einen Vorgeschmack auf die majestätische Landschaft, die den Lech auf seiner Reise begleitet.

Die zweite Etappe führt von Lech nach Warth. Der Weg schlängelt sich oberhalb der Lechschlucht bis hinauf zum Grenztobel, der Gemeindegrenze zu Warth. Mit dem Wanderbus kommen Sie dann bequem wieder zurück nach Lech.

Am dritten Tag gelangen Sie mit dem Wanderbus schnell wieder nach Warth, von wo aus es über einen Panoramaweg zum Tagesziel, Steeg, geht. Die Route eröffnet herrliche Ausblicke ins Lechtal.

Unterwegs am Lechweg ( (c) Lech Zürs Tourismus, Christoph Schoech)

Genussreiches Wandern

Weitwandern in Lech ist ein Erlebnis für alle Sinne. Entlang des Weges lassen sich nämlich neben der Natur auch die kulinarischen Highlights der einzelnen Stationen und Dörfer entdecken und natürlich auch probieren. Mit Köstlichkeiten wie Käse, Speck oder Gin lassen sich alle Sinne bezirzen und ein rundum Wohlgefühl stellt sich ein. Tief einatmen, die Bergluft in sich aufsaugen und einfach genießen. So geht Erholung in den Bergen.

Wir als Partnerbetriebe des Lechwegs sind auf all Ihre Bedürfnisse bestens eingestellt. Als Alternative zum Weitwandern bietet sich eine Tour zu den Lechschleifen an, die dem Lechweg in puncto Schönheit in nichts nachstehen. Gerne informieren wir Sie genauer über Einzelheiten oder planen mit Ihnen die für Sie passende Route. Unser Bergsommer Shortstay ist das perfekte Angebot für Ihren Einstieg in ein atemberaubendes Erlebnis. Also, falls Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind oder einfach ein paar Tage Abstand brauchen: Weitwandern tut der Seele gut und die Lecher Berge sowieso.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

VOM WANDERN UND VOM ANKOMMEN

Liebe Gäste und Freunde,

es gibt diese Tage, an denen wir schon voller Energie aufwachen. Ein Blick aus dem Fenster, die Sonne kriecht gerade hinter den Berggipfeln hervor, und wir wissen, heute ist ein Tag voller Erlebnisse und Aktivitäten. Dann machen wir uns auf, packen unsere Wandersachen und gehen los, um keinen dieser Augenblicke zu verpassen und das Wetter in vollen Zügen zu genießen. Die warme Herbstsonne scheint uns auf den Rücken und soweit das Auge reicht, sehen wir die satten Farben dieser bunten Jahreszeit.

Halbtagswanderung auf die Hasenfluh

An solch einem Tag sind wir zu einer Wanderung auf die Hasenfluh auf 2.534 Metern aufgebrochen. In diesem Jahr fährt die Seekopfbahn das erste Mal auch im Sommer – Grund genug also, das auszunutzen. Komfortabel im gemütlichen Sessellift fuhren wir Richtung Zürser See nach oben. Es gibt eine goldene Regel, wenn man oben aus dem Lift aussteigt: Man muss sich in die Sonne stellen, tief einatmen, die frische Bergluft bis in die letzten Zehenspitzen spüren, den Blick schweifen und alles auf sich wirken lassen. Dann wird man von einem tiefen Wohlgefühl erfüllt und spürt die Kraft der Berge.

Der Zürser See liegt ganz ruhig vor uns. Er strahlt eine tiefe Ruhe aus und wir saugen seine Energie in uns auf. Von der Bergstation sind wir nach einer guten Stunde Fußmarsch auf der Hasenfluh angelangt. Der Weg dorthin ist eine wahre Augenweide: bunte Wiesen, Felsmassive und natürlich jede Menge markante Gipfel. Über eine Grasflanke und durch eine Karmulde, die zwischen der mauergleich ansteigenden Hasenfluh verläuft, erreichen wir eine pultartige Anhöhe. Vor unseren Augen tut sich ein sagenhafter Blick auf die umliegende Bergwelt und den Flexenpass, den Rüfikopf, die Felspyramide Roggspitz und Valuga auf. Wir sehen klein unter uns Lech. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Alles unter uns ist klein und unbedeutend und wir sind ganz im Hier und Jetzt und genießen den Moment.

Abkühlung am Zürser See

Nach einem Eintrag in das Gipfelbuch und einer kleinen Stärkung, gehen wir zurück zum Zürser See. Nach dieser Anstrengung lockt eine kleine Abkühlung und wir lassen die Füße in den tiefblauen See baumeln. Was wäre eine Wanderung ohne eine Belohnung am Ende? Den Apfelstrudel im Seekopfrestaurant haben wir uns redlich verdient. Wir sind mit unserer Halbtagstour sehr zufrieden. Wer jedoch noch ein Ticken sportlicher sein möchte, kann die Tour auch von Lech oder Zürs aus starten.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

WANDERHERBST IN LECH AM ARLBERG

 

Liebe Gäste und Freunde,

keine Zeit im Jahr ist wie der Herbst. Wenn sich die Blätter so fröhlich bunt färben und das Licht der Sonne golden und warm auf Wiesen, Wäldern und Fels glänzt. Dann freut sich unsere Wanderseele im Aurora und Haus Braunarl – denn der Berg ruft zu unzähligen unvergesslichen Erlebnissen. Eine besondere Wanderung, die wir Ihnen heute gerne ans Herz legen möchten, ist die Tour zum Gipfel des Mohnenfluh.  Am besten bei Sonnenuntergang, dann ist die Stimmung wirklich magisch. Wir nehmen Sie mit auf den Weg, bis nach ganz oben…

Die warmen Herbsttage am Berg genießen

Der Herbst – das ist eine Jahreszeit, die wie Musik in unseren Ohren klingt! In Lech am Arlberg bedeutet das: die frische, klare Luft genießen, den Weitblick und die vielen Möglichkeiten unterwegs am Berg. Die Natur zeigt noch einmal vor dem Winter alles was in ihr drin steckt. Das Ergebnis ist ein buntes, intensives Farbenspiel, Tage vergehen wie im Fluge. Gemütlich, aktiv – ganz wie es beliebt. Oder einfach beides! Nach einem entspannten Tag am Waldschwimmbad juckt es uns noch in den Beinen nach mehr – einer Wanderung! Wir wollen die Stunden bis zum letzten Sonnenlicht auskosten. Und ganz ehrlich: die letzten Stunden des Tages sind auch die schönsten. Wenn sich alles dem Abend entgegenneigt, wird das Licht weich und samtig, golden und warm. Nichts wie rein in die Wanderschuhe und los!

 

Sonnenuntergangswanderung zum Mohnenfluh

Wir müssen auch nicht lange überlegen, das Ziel ist schnell auserkoren: der Gipfel des Mohnenfluh soll es sein! Eine anspruchsvolle Wanderung auf bis zu 2.542 m. Von Oberlech aus geht es aber erst mal gemütlich voran, wir traben voller Taten- bzw. Gipfeldrang an der Kriegeralpe und an den Gipslöchern vorbei, Richtung Steinmäderlift. Die Region hier kennen viele im Winter in- und auswendig, wenn sie über die Pisten jagen oder sich durch die tief verschneiten Wälder schlagen. Dann ist kaum zu erahnen, welche Blütenpracht und Naturjuwel sich unter dem Schnee verbirgt… Wenn wir so dahinwandern, berührt uns diese Wandlungskunst der Natur wieder bis ins Innere. Ruhe umgibt uns und diese herrlich frische Luft, von der wir gar nicht genug bekommen können. Nach teils bereits steilen Wegstücken erreichen wir den Mohnenfluhsattel, wo sich dahinter der Butzensee verbirgt – einer unserer Lieblingsseen mit seinem klaren, schimmernden Blau, eingebettet in die die sonst karge Gebirgslandschaft. Hier verweilt man gerne ein bisschen und lässt die Seele baumeln. Aber noch nicht jetzt – wir wollen weiter! Und zum Gipfel ist es nicht mehr weit, gleich haben wir es schon geschafft!

 

Der Moment ganz oben – Berge für die Seele

Das letzte Stück über steile Serpentinen, Fels und Geröll ist anstrengend, aber die Freude auf das Gipfelerlebnis treibt uns immer weiter…Und dann stehen wir nach dem Aufstieg oben auf 2.542 m – und das Gefühl ist unbeschreiblich. Vor uns tut sich ein atemberaubender Ausblick über Vorarlberg, den Widderstein, das Omeshorn und die Braunarlspitze auf. Sogar den Bodensee können wir von hier aus in der Ferne erkennen! Nachdem wir den Blick in uns aufgesogen haben, freuen wir uns auf eine Stärkung bei einer feinen Jause. Wir lassen uns rund um das Kreuz auf den Steinen zufrieden nieder, die letzten Sonnenstrahlen wärmen unser Gesicht. Der Horizont ist ganz von diesem magischen roten Licht gefärbt. In diesem Moment sind wir völlig allein hier oben. Nur der Wind pfeift ein wenig um die Felsen. Unser Private Luxury Moment. Und wir nehmen den Moment auf, mit Haut und Haaren und prägen ihn uns ein. Um noch Licht für den Abstieg zu haben, brechen wir schließlich auf. Doch dieser Augenblick bleibt in unserem Herzen, stärkt Körper und Geist. Das sind wirklich Berge für die Seele…

Solche Momente gibt es in Lech am Arlberg in Mengen. Man muss nur auf die Suche gehen. Mit den Wanderschuhen an den Füßen und der Freude am Erleben im Herzen. Wir freuen uns schon sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen diese Augenblicke im Wanderherbst am Arlberg zu sammeln!

Tourdaten: Mohnenfluh, 2.542 m
Schwierigkeit:
anspruchsvoll
Länge: 10,99 km (Auf- und Abstieg)
Höhenmeter: 879 m (Aufstieg)
Dauer gesamt: 3:00 h

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie