Schlagwort-Archiv: Berge für die Seele

Von der Quelle bis zum Fall: DER LECHWEG

Sich seine Wanderschuhe anziehen, den Rucksack schultern, kurz die Karte konsultieren und los geht´s. Beim Weitwandern kann man für ein paar Tage alles hinter sich lassen, den Kopf frei bekommen, seine Gedanken neu ordnen und einfach abschalten. Im Gegensatz zu kurzen Touren gewinnt man beim Weitwandern mehr Abstand zum Alltag, zum Stress. Man hat ein bestimmtes Ziel vor Augen, dessen Erreichung mehr Zeit in Anspruch nimmt und deshalb fällt das Abschalten und Zur-Ruhe-Kommen leichter. In den letzten Jahren erfreut sich das Weitwandern immer größerer Beliebtheit. Neben dem allseits bekannten Jakobsweg gibt es auch bei uns in Lech einen beliebten Weitwanderweg: den Lechweg.

Atemberaubende Ein- und Ausblicke

125 Kilometer erstreckt sich der Lechweg vom Formarinsee am Arlberg bis zum Lechfall in Füssen, im Allgäu. Am Wegesrand gibt es allerhand zu entdecken, zu probieren und zu sehen. Der Weg schlängelt sich entlang des Lechs über Berge, Almwiesen, vorbei an Seen und gibt einen unvergleichlichen Einblick in die Flora und Fauna der Region preis. Vom Hochgebirge, auf knapp 1.800 Metern, führt er bis ins Alpenvorland auf rund 800 Meter Höhe. Der Lechweg kann in mehreren Varianten zurückgelegt werden, da er in unterschiedliche Etappen aufgeteilt ist. Somit hält er für jede Konditionsstufe ein passendes Modell bereit. Tipp: Mit Ruhetagen dazwischen ist der Weg auf für gemütliche Wanderer ein tolles Erlebnis.

Unsere drei Etappen

Auch direkt vom Hotel Aurora und vom Haus Braunarl können drei Etappen des Weges erwandert werden:

Der Einstieg in den Lechweg – vom smaragdgrünen Formarinsee nach Lech – führt über eine malerische Landschaft entlang des wilden Lechs. Bereits bei dieser ersten Etappe erhält man einen Vorgeschmack auf die majestätische Landschaft, die den Lech auf seiner Reise begleitet.

Die zweite Etappe führt von Lech nach Warth. Der Weg schlängelt sich oberhalb der Lechschlucht bis hinauf zum Grenztobel, der Gemeindegrenze zu Warth. Mit dem Wanderbus kommen Sie dann bequem wieder zurück nach Lech.

Am dritten Tag gelangen Sie mit dem Wanderbus schnell wieder nach Warth, von wo aus es über einen Panoramaweg zum Tagesziel, Steeg, geht. Die Route eröffnet herrliche Ausblicke ins Lechtal.

Unterwegs am Lechweg ( (c) Lech Zürs Tourismus, Christoph Schoech)

Genussreiches Wandern

Weitwandern in Lech ist ein Erlebnis für alle Sinne. Entlang des Weges lassen sich nämlich neben der Natur auch die kulinarischen Highlights der einzelnen Stationen und Dörfer entdecken und natürlich auch probieren. Mit Köstlichkeiten wie Käse, Speck oder Gin lassen sich alle Sinne bezirzen und ein rundum Wohlgefühl stellt sich ein. Tief einatmen, die Bergluft in sich aufsaugen und einfach genießen. So geht Erholung in den Bergen.

Wir als Partnerbetriebe des Lechwegs sind auf all Ihre Bedürfnisse bestens eingestellt. Als Alternative zum Weitwandern bietet sich eine Tour zu den Lechschleifen an, die dem Lechweg in puncto Schönheit in nichts nachstehen. Gerne informieren wir Sie genauer über Einzelheiten oder planen mit Ihnen die für Sie passende Route. Unser Bergsommer Shortstay ist das perfekte Angebot für Ihren Einstieg in ein atemberaubendes Erlebnis. Also, falls Sie auf der Suche nach einer neuen Herausforderung sind oder einfach ein paar Tage Abstand brauchen: Weitwandern tut der Seele gut und die Lecher Berge sowieso.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

PROSIT NEUJAHR(SVORSÄTZE)!

Die letzten Tage des alten Jahres, Silvesterabend, Neujahr, die ersten Tage des neuen Jahres – zuerst ist man voller Tatendrang, Zuversicht und eisernem Willen, aber schon bald hat man sie vergessen. Die Rede ist von den guten Neujahrsvorsätzen. Man nimmt sich vieles vor, überlegt oft tagelang und wenn es dann endlich so weit ist, stehen sie plötzlich ganz am Ende der Prioritätenliste. Einige Vorsätze schaffen es zwar immer wieder über die ersten Tage oder sogar Wochen drüber, aber irgendwann geraten auch sie in Vergessenheit. Es scheint fast so, als ob es nicht mehr modern wäre, Neujahrsvorsätze zu haben. Dabei sollen sie uns doch eigentlich anspornen, etwas Gutes zu tun oder in unserem Leben etwas zu verändern.

Aller Anfang ist schwer

Man muss klein anfangen, um Großes zu bewirken. Daher habe ich beschlossen die guten Neujahrsvorsätze wieder einzuführen. Dabei ist es gar nicht so wichtig, gleich die ganze Welt erobern zu wollen. Denn bekanntlich ist ja aller Anfang schwer. Ich habe mir nach diesem turbulenten Jahr 2020 vorgenommen, meine Zeit bewusster wahrzunehmen, mehr zu genießen und mich auf jeden Augenblick zu konzentrieren. Wir waren im letzten Jahr öfter dazu angehalten, eine Pause zu machen, waren nicht ganz so beschäftigt wie wir es gerne gewesen wären. Dennoch ist es nicht das gleiche, wenn man sich vornimmt bewusst eine Pause zu machen, wie wenn man sie „verordnet“ bekommt. Bewusst seinen Gedanken freien Lauf zu lassen und Erholung in der Natur zu suchen. Stichwort Natur: Bei uns in Lech verbringen wir viel Zeit draußen in den Bergen, an der frischen Luft. Etwas für uns alltägliches, wofür unsere Gäste aber weite Reisen auf sich nehmen, um die frische Bergluft und die Ausblicke zu genießen. Um von ihrem Alltag eine Pause zu machen und zu spüren, was „Berge für die Seele“ bedeutet.

 

Die unscheinbaren Dinge

Sich dessen bewusst zu werden, was für ein großes Glück es ist, inmitten dieser atemberaubenden Natur leben und arbeiten zu können, das habe ich mir vorgenommen. Den Freiraum, die klare Bergluft zu spüren, die Fernsicht und die Gipfelerlebnisse für trübe Tage zu speichern. Die Natur hatte immer schon einen großen Stellenwert in unserer Familie. Aber auch wir mussten feststellen, dass sie uns zu alltäglich geworden war. Wie nebenbei lädt sie unsere Batterien bei Spaziergängen, Wanderungen oder Biketouren wieder auf. Ohne dass wir uns dafür groß anstrengen müssten. Ein schönes Gefühl. Viele Menschen haben dieses Privileg nicht. Daher habe ich in diesem Jahr wieder einmal einen Neujahrsvorsatz gefasst. Ich freue mich auf das bewusste Genießen.

Voller Kraft und Energie ins neue Jahr

Mit diesen Gedanken möchte ich auch Ihnen ein paar Wünsche zum neuen Jahr mitgeben. Ich wünsche Ihnen ein gesundes, glückliches neues Jahr. Aber vor allem: Bleiben Sie mutig und schauen Sie nach vorn. Vielleicht haben auch Sie ein paar Eindrücke unserer Berge abgespeichert und können jetzt darauf zurückgreifen und Kraft und Energie daraus schöpfen. Wir freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihnen und auf viele aktive Tage in der Lecher Bergwelt.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie