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UNSER SOMMER 2020

Dieser Sommer wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Wir haben heuer ein ganz neues Gefühl für zwischenmenschliche Begegnungen bekommen und gelernt, dass man auch mit Abstand eine wunderbare Zeit miteinander verbringen kann. Deshalb blicken wir auch in diesem Jahr mit einem Lächeln auf den vergangenen Sommer zurück. Wir durften viele neue Erfahrungen machen und konnten zahlreiche unvergessliche Augenblicke sammeln.

Halt in der Natur finden

Der Bergsommer in Lech war geprägt von tollen Bergtouren, mit dem unvergleichlichen Duft der Wildblumen und Wiesen. Unsere Lungen sogen sich voll mit frischer, klarer Bergluft während wir auf dem Mountainbike uns Richtung Gipfel abgestrampelt haben. Diese Genugtuung, wenn man den Ausblick vom Gipfel bewundert – Berge, Täler und sogar der Bodensee. Die Welt wirkt seltsam klein und doch so riesig. Man hat es aus eigener Kraft bis nach oben geschafft und kann daraus noch Tage später Kraft schöpfen. Die Berge geben uns Weitblick und eine innere Ruhe, die man sonst nirgends findest. Gerade in diesem Sommer lernten wir die Natur und den Freiraum wieder ganz neu zu schätzen. Sie gab uns Halt, in einer Zeit, in der vieles ungewiss war und wir jeden Tag vor neue Herausforderungen gestellt wurden.

Lech hat einiges zu bieten

Wir blicken zurück auf so manches Abenteuer: Die Sonnenuntergangswanderung zum Mohnenfluh zum Beispiel. Es ist ein atemberaubendes und sehr eindrückliches Schauspiel, wenn in der Ferne die Sonne hinter den Bergspitzen verschwindet und eine tiefe, klare Dunkelheit zurücklässt. Wenn man lange genug wartet, findet man bergab Geleit vom Licht der Sterne. Sie ist schon etwas Besonderes, unsere kleine große Bergwelt. Auch abseits der steilen Pfade sind wir aktiv geworden: Golfen mit Aussicht, Canyoning für den Adrenalinkick oder Fischen in klaren Gebirgsgewässern. Unser Lech hat so viel zu bieten.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Nach diesen herrlich-warmen Tagen wurden wir mit einem bunten Herbst belohnt, doch der nächste Winter kommt bestimmt und das ist auch gut so. Wir freuen uns schon sehr auf die kalte Jahreszeit. Die Landschaft schlummert unter einer dicken, weißen Schneedecke, die Sterne funkeln noch kräftiger und die Luft wird noch klarer. Der Sommer hat uns gezeigt, dass wir alles meistern können. Wir sind also gerüstet für die kommende Wintersaison. Unsere Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren und wir können es kaum noch erwarten. Wir hören sie schon nach uns rufen, die frisch eingeschneiten Pisten und Winterwanderwege, spüren die kalte Luft und den Schnee, der uns bei einer Rodelpartie ins Gesicht weht. Bald ist es so weit, dann heißt es wieder: Berge für die Seele.

Eine sichere Zeit für alle

Um Ihnen zu jeder Zeit ein gutes und sicheres Gefühl zu geben, haben wir unsere Stornokonditionen angepasst. Sie können bis 4 Wochen vor Anreise kostenlos stornieren. Von unserer Seite steht einem traumhaften Winter also nichts mehr im Wege! Unsere Mitarbeiter sind bestens geschult, die angeordneten Hygienemaßnahmen und Abstandregelungen werden sorgfältig umgesetzt und bei der Reinigung unseres Hotels achten wir auf eine zusätzliche, gründliche Desinfektion. Auch die Region Lech-Zürs hat einige Maßnahmen für die Region aufgestellt, die stetig an die Situation angepasst werden, um uns aller Wohlbefinden zu garantieren. Dazu gehört etwa die Regelung des Busverkehrs, damit es zu keinem Gedränge kommt, eigene Regeln für die Skigebiete und Skischulen, die Erweiterung der Testkapazitäten auch für Gäste u.v.m.

Wir hoffen, Sie demnächst bei uns begrüßen zu dürfen und Ihnen einen erlebnisreichen und sorglosen Urlaub zu bieten. Weite, Ruhe und Gelassenheit – dafür steht der Bergwinter in Lech.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

VOM WANDERN UND VOM ANKOMMEN

Liebe Gäste und Freunde,

es gibt diese Tage, an denen wir schon voller Energie aufwachen. Ein Blick aus dem Fenster, die Sonne kriecht gerade hinter den Berggipfeln hervor, und wir wissen, heute ist ein Tag voller Erlebnisse und Aktivitäten. Dann machen wir uns auf, packen unsere Wandersachen und gehen los, um keinen dieser Augenblicke zu verpassen und das Wetter in vollen Zügen zu genießen. Die warme Herbstsonne scheint uns auf den Rücken und soweit das Auge reicht, sehen wir die satten Farben dieser bunten Jahreszeit.

Halbtagswanderung auf die Hasenfluh

An solch einem Tag sind wir zu einer Wanderung auf die Hasenfluh auf 2.534 Metern aufgebrochen. In diesem Jahr fährt die Seekopfbahn das erste Mal auch im Sommer – Grund genug also, das auszunutzen. Komfortabel im gemütlichen Sessellift fuhren wir Richtung Zürser See nach oben. Es gibt eine goldene Regel, wenn man oben aus dem Lift aussteigt: Man muss sich in die Sonne stellen, tief einatmen, die frische Bergluft bis in die letzten Zehenspitzen spüren, den Blick schweifen und alles auf sich wirken lassen. Dann wird man von einem tiefen Wohlgefühl erfüllt und spürt die Kraft der Berge.

Der Zürser See liegt ganz ruhig vor uns. Er strahlt eine tiefe Ruhe aus und wir saugen seine Energie in uns auf. Von der Bergstation sind wir nach einer guten Stunde Fußmarsch auf der Hasenfluh angelangt. Der Weg dorthin ist eine wahre Augenweide: bunte Wiesen, Felsmassive und natürlich jede Menge markante Gipfel. Über eine Grasflanke und durch eine Karmulde, die zwischen der mauergleich ansteigenden Hasenfluh verläuft, erreichen wir eine pultartige Anhöhe. Vor unseren Augen tut sich ein sagenhafter Blick auf die umliegende Bergwelt und den Flexenpass, den Rüfikopf, die Felspyramide Roggspitz und Valuga auf. Wir sehen klein unter uns Lech. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Alles unter uns ist klein und unbedeutend und wir sind ganz im Hier und Jetzt und genießen den Moment.

Abkühlung am Zürser See

Nach einem Eintrag in das Gipfelbuch und einer kleinen Stärkung, gehen wir zurück zum Zürser See. Nach dieser Anstrengung lockt eine kleine Abkühlung und wir lassen die Füße in den tiefblauen See baumeln. Was wäre eine Wanderung ohne eine Belohnung am Ende? Den Apfelstrudel im Seekopfrestaurant haben wir uns redlich verdient. Wir sind mit unserer Halbtagstour sehr zufrieden. Wer jedoch noch ein Ticken sportlicher sein möchte, kann die Tour auch von Lech oder Zürs aus starten.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

WANDERHERBST IN LECH AM ARLBERG

 

Liebe Gäste und Freunde,

keine Zeit im Jahr ist wie der Herbst. Wenn sich die Blätter so fröhlich bunt färben und das Licht der Sonne golden und warm auf Wiesen, Wäldern und Fels glänzt. Dann freut sich unsere Wanderseele im Aurora und Haus Braunarl – denn der Berg ruft zu unzähligen unvergesslichen Erlebnissen. Eine besondere Wanderung, die wir Ihnen heute gerne ans Herz legen möchten, ist die Tour zum Gipfel des Mohnenfluh.  Am besten bei Sonnenuntergang, dann ist die Stimmung wirklich magisch. Wir nehmen Sie mit auf den Weg, bis nach ganz oben…

Die warmen Herbsttage am Berg genießen

Der Herbst – das ist eine Jahreszeit, die wie Musik in unseren Ohren klingt! In Lech am Arlberg bedeutet das: die frische, klare Luft genießen, den Weitblick und die vielen Möglichkeiten unterwegs am Berg. Die Natur zeigt noch einmal vor dem Winter alles was in ihr drin steckt. Das Ergebnis ist ein buntes, intensives Farbenspiel, Tage vergehen wie im Fluge. Gemütlich, aktiv – ganz wie es beliebt. Oder einfach beides! Nach einem entspannten Tag am Waldschwimmbad juckt es uns noch in den Beinen nach mehr – einer Wanderung! Wir wollen die Stunden bis zum letzten Sonnenlicht auskosten. Und ganz ehrlich: die letzten Stunden des Tages sind auch die schönsten. Wenn sich alles dem Abend entgegenneigt, wird das Licht weich und samtig, golden und warm. Nichts wie rein in die Wanderschuhe und los!

 

Sonnenuntergangswanderung zum Mohnenfluh

Wir müssen auch nicht lange überlegen, das Ziel ist schnell auserkoren: der Gipfel des Mohnenfluh soll es sein! Eine anspruchsvolle Wanderung auf bis zu 2.542 m. Von Oberlech aus geht es aber erst mal gemütlich voran, wir traben voller Taten- bzw. Gipfeldrang an der Kriegeralpe und an den Gipslöchern vorbei, Richtung Steinmäderlift. Die Region hier kennen viele im Winter in- und auswendig, wenn sie über die Pisten jagen oder sich durch die tief verschneiten Wälder schlagen. Dann ist kaum zu erahnen, welche Blütenpracht und Naturjuwel sich unter dem Schnee verbirgt… Wenn wir so dahinwandern, berührt uns diese Wandlungskunst der Natur wieder bis ins Innere. Ruhe umgibt uns und diese herrlich frische Luft, von der wir gar nicht genug bekommen können. Nach teils bereits steilen Wegstücken erreichen wir den Mohnenfluhsattel, wo sich dahinter der Butzensee verbirgt – einer unserer Lieblingsseen mit seinem klaren, schimmernden Blau, eingebettet in die die sonst karge Gebirgslandschaft. Hier verweilt man gerne ein bisschen und lässt die Seele baumeln. Aber noch nicht jetzt – wir wollen weiter! Und zum Gipfel ist es nicht mehr weit, gleich haben wir es schon geschafft!

 

Der Moment ganz oben – Berge für die Seele

Das letzte Stück über steile Serpentinen, Fels und Geröll ist anstrengend, aber die Freude auf das Gipfelerlebnis treibt uns immer weiter…Und dann stehen wir nach dem Aufstieg oben auf 2.542 m – und das Gefühl ist unbeschreiblich. Vor uns tut sich ein atemberaubender Ausblick über Vorarlberg, den Widderstein, das Omeshorn und die Braunarlspitze auf. Sogar den Bodensee können wir von hier aus in der Ferne erkennen! Nachdem wir den Blick in uns aufgesogen haben, freuen wir uns auf eine Stärkung bei einer feinen Jause. Wir lassen uns rund um das Kreuz auf den Steinen zufrieden nieder, die letzten Sonnenstrahlen wärmen unser Gesicht. Der Horizont ist ganz von diesem magischen roten Licht gefärbt. In diesem Moment sind wir völlig allein hier oben. Nur der Wind pfeift ein wenig um die Felsen. Unser Private Luxury Moment. Und wir nehmen den Moment auf, mit Haut und Haaren und prägen ihn uns ein. Um noch Licht für den Abstieg zu haben, brechen wir schließlich auf. Doch dieser Augenblick bleibt in unserem Herzen, stärkt Körper und Geist. Das sind wirklich Berge für die Seele…

Solche Momente gibt es in Lech am Arlberg in Mengen. Man muss nur auf die Suche gehen. Mit den Wanderschuhen an den Füßen und der Freude am Erleben im Herzen. Wir freuen uns schon sehr darauf, gemeinsam mit Ihnen diese Augenblicke im Wanderherbst am Arlberg zu sammeln!

Tourdaten: Mohnenfluh, 2.542 m
Schwierigkeit:
anspruchsvoll
Länge: 10,99 km (Auf- und Abstieg)
Höhenmeter: 879 m (Aufstieg)
Dauer gesamt: 3:00 h

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

MEHR ALS WANDERN UND BIKEN

Liebe Gäste und Freunde,

haben sie sich auch schon gefragt, was man in Lech unternehmen kann, wenn man keine Lust auf Wandern oder Biken hat? Haben sie eine Antwort darauf gefunden? Nun, es gibt auch abseits der Wanderwege eine bunte Mischung aus Aktivitäten, die besonders in der guten Höhenluft noch mehr Spaß machen. Lehnen sie sich zurück und lassen Sie sich überraschen, was es in Lech alles zu entdecken gibt
Eines möchte ich aber gleich vorneweg noch verraten: Kühle, klare Bergseen und rauschende Bäche spielen dabei fast immer eine große Rolle.

Der Fischer und das Gebirge

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Bis zu den Knien im Wasser, die Rute fest in der Hand, der Blick wandert über die umliegenden Gebirge und wieder zurück ins klare Quellwasser. Es glitzert und funkelt und kitzelt in der Nase. Hat einer angebissen? Eine Bachforelle oder gar ein Bachsaibling? Gekonnt holt der Fischer seine Rute ein und wirft sie kurz darauf wieder aus.

In Lech gibt es zahlreiche gute Stellen, um seine Rute auszuwerfen. Die Bergseen – der Spullersee, der Formarinsee und der Zürsersee – sind drei echte Naturjuwelen und bekannt für ihren Fischreichtum. Herzen höherschlagen lassen, vor allem die von Fliegenfischern, das kann auch der Lechbach: 19 km Hochgebirgsbach ziehen sich durch die Landschaft, wie ein klarer, glitzernder Silberstreif am Horizont. Flache Kiesbetten und tiefe Gumpen prägen sein Erscheinungsbild. Auch für Neulinge, die gerne ihren ersten Fang machen möchten, ist gesorgt – beim Fischteich in Zug bekommt man neben der Ausrüstung auch gleich ein paar Tipps mitgeliefert.

Adrenalin pur

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Jeder Muskel im Körper angespannt, die Augen geschlossen, tief durchatmen: Das Adrenalin strömt durch den ganzen Körper bis in die Haarspitzen und plötzlich ist alles vorbei und man ist umgeben von kühlem Wasser und einfach nur glücklich. Den Sprung wagen – das fällt mit ausgebildeten Canyoningführer gar nicht schwer. Falls Sie auf der Suche nach mehr Adrenalin sind, verrate ich Ihnen gerne, wo Sie dieses finden – beim Canyoning. Für echte Abenteurer, die auch nicht davor zurückschrecken sich von einem Wasserfall abzuseilen. Naturrutschen in klare Becken und das Durchschwimmen von türkis-grünen Wassergumpen sind etwas für echte Wasserratten und solche, die es gerne werden möchten.

Vom Schwung mit Aussicht

(c) Lech Zürs Tourismus | Christoph Schöch

Bei uns in Lech gibt es nicht nur kühles Nass, auch das Green am Arlberg lockt hinaus in die Natur. Auf den richtigen Schwung kommt es an, wenn Sie – umgeben von einem Bergpanorama – Ihren Golfschläger schwingen und das kleine Runde ins Loch spielen. Golfen bei uns ist nicht nur ein Augenschmaus. Auf 1.500 Metern ist auch die Luft eine ganz besondere: Schließen Sie vor dem Abschlag die Augen, einmal tief einatmen und von Wald, Wiesenkräutern und duftenden Blumen umgeben werden, ist das neben dem Zugewinn für Ihre Konzentration, auch pures Glück zum Einatmen.

Top-Tipp: Für unsere Gäste gibt es eine 20% Greenfee Ermäßigung in Lech und für Golfplätze in Vorarlberg.

Von groovy bis klassisch

(c) Pixabay

(c) Pixabay

Hin und wieder summe ich vor mich hin, schnipse und mein Fuß wippt im Tack. Anfangs fällt es mir gar nicht auf, doch dann weiß ich, dass es die Vorfreude auf ein Konzert ist und ich lächle vor mich hin. Zum Glück finden auch in diesem Jahr Konzerte auf der Jazzbühne Lech statt. Spüren Sie auch schon den Groove in sich? Oder mögen Sie lieber klare Töne, Melodien, die zum Träumen einladen und berauschende Gesänge? Wie gut, dass es das „Lech Classic Festival“ gibt. Manchmal steht einem der Sinn eben auch nach Kultur.

Lech ist eben doch vielseitig und nicht nur etwas für Wanderaffine oder Biker. Es gibt vieles zu entdecken und auszuprobieren. Ob Adrenalinkick oder Kultur-Gig, wir freuen uns schon darauf, Ihnen unser abwechslungsreiches Lech zu zeigen.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

 

EIN SOMMER WIE DAMALS IN LECH

Liebe Gäste und Freunde,

wir alle sind froh, dass die turbulenten Zeiten der letzten Monate vergangen sind und eine neue Normalität eingekehrt ist. Dennoch hat sich vieles verändert. In der heutigen Zeit nehmen wir es als gegeben hin, die Zukunft vorausplanen zu können. Oft aber sind wir so sehr in unseren Gedanken versunken, dass wir glatt vergessen, im Moment zu leben.

„Denke daran, dass die Gegenwart alles ist, was du hast. Mache das Jetzt zum Mittelpunkt deines Lebens.” (E.Tolle)

Dieser Sommer wird anders werden, ruhiger, echter. Aber ist es nicht gerade das, was wir brauchen? Gelegentlich stelle ich mir vor, wie mein Leben aussehen würde, hätte ich vor hundert Jahren im schönen Lech gewohnt. Zugegeben, auch ich möchte die Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts nicht zur Gänze missen. So ein Bergsommer früher muss allerdings schon etwas Besonderes gewesen sein. Heuer, meine lieben Gäste, haben Sie die Gelegenheit, einen Sommer zu erleben, der auf seine ursprünglichen Reize reduziert ist. Und das ganz, ohne eine Zeitreise zu machen.

Vom hohen Berg ins kühle Nass

(c) Hotel Aurora

In beständigem Tempo setze ich meine Füße nacheinander auf. Ich gehe Schritt für Schritt. Langsam verdrängt der Horizont die Dunkelheit und die Felsen leuchten in einem intensiven Orange. Die Sonne blinzelt hervor, ganz so, als wäre auch sie noch etwas verschlafen. Ich reibe mir die Augen und staune abermals über das atemberaubende Panorama, das sich zu meinen Füßen erstreckt. „So eine Sonnenaufgangswanderung ist immer wieder etwas besonders“, meint auch Martin Murr, der die Gäste jeden Samstagmorgen mit auf den 2542 m hohen Mohnenfluh nimmt. Als waschechter Lecher ist er nicht nur ein Bergfex, sondern auch ein leidenschaftlicher Schwimmer. Am liebsten geht er ins neu eröffnete Waldbad bei uns im Ort, verrät er mir. Dort hat man nämlich genug Platz im Schatten zu liegen und obendrein ist es schön ruhig.

Den Moment erleben

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Auch Marilena Walch hat in Lech das Licht der Welt erblickt. Sie braucht die hohen Berge, damit sie die Weitsicht nicht verliert. Warum manche der Meinung sind, die Felswände schränken das Denken ein, kann sie nicht verstehen. Um ihre beiden Hobbies, das Bergsporteln und Yoga zu vereinen, hat sie sich kurzerhand dazu entschlossen, Yoga am Berg anzubieten. Immer mittwochs lädt sie die Gäste zum Mitmachen ein. Ich darf am eigenen Leib erfahren, wie das Vinyasa Flow Yoga meinen Körper und Geist in Einklang bringt und neue Lebensenergie in mich strömt. Ich atme ein und aus. Plötzlich, da bin ich ganz präsent.

Die Heilkraft der Natur entdecken

(c) Hotel Aurora

Achtsam sein muss auch Veronika Walch, wenn sie als „Krüterwible“ (Kräuterweibchen) durch die Wiesen streift. „Es ist schade, dass das Wissen um die Heilwirkung der Kräuter in Vergessenheit geraten ist“, räumt sie ein, als ich sie eines Donnerstags bei ihrer Runde begleite. Früher, als die Bauern hier noch kaum Zugang zu Medikamenten hatten, war es eine Selbstverständlichkeit, von der heilenden Wirkung der Pflanzen Gebrauch zu machen. Tatsächlich habe auch ich das Gefühl, dass die Lebensenergie der Kräuter in mich über geht und mich so auf ganz natürliche Weise beim Gesundwerden unterstützt. Obendrein eignen sie sich als ausgezeichnete Gewürze und verleihen sämtlichen Gerichten das gewisse Etwas.

Film ab!

(c) Lech Zürs Tourismus | Christoph Schöch

Langsam bricht die Nacht über unser Bergdorf herein. Die Grillen zirpen, ein kühler Wind zieht durchs Tal. Absolute Dunkelheit. Da sehe ich ein schummriges Licht am Schlosskopf Parkplatz aufflackern. Ist das etwa eine Leinwand? Als ich näher komme bemerke ich, dass ich eine Menge Autos am Parkplatz versammelt haben. Plötzlich dämmert mir: Ich befinde mich gerade im höchsten Autokino Europas! Die Zuschauer sitzen gemütlich in ihren warmen Autos und hören den Ton des Films über eine eigene Radiofrequenz.

Sie sehen, es wird auch diesen Sommer wieder allerhand zu erleben geben. Schalten Sie einen Gang zurück, kommen Sie zur Ruhe und tauchen Sie ein in einen Bergsommer wie damals.

Wir freuen uns schon auf Sie,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

AB 26. JUNI 2020 SIND WIR WIEDER FÜR SIE DA!

Liebe Gäste! Wie die Zeit verfliegt… Gerade wurden wir abrupt aus einer tollen Wintersaison gerissen und von unseren lieben Gästen getrennt, schon ist Ostern vorbei und der Frühling hält Einzug. Die Natur um das Hotel Aurora und das Haus Braunarl locken uns vor die Tür für die allererste Radtour im Jahr. Wir wünschten uns so sehr, Sie wären mit dabei. Noch ein bisschen Geduld brauchen wir zwar bis es soweit ist, aber keine Sorge, es dauert nicht mehr lang: Denn ab dem 26. Juni öffnen wir wieder für Sie! Bis dahin träumen wir einfach ein wenig zum Sommer hin…

Die Zeit verfliegt in Lech, schon ist der Frühling da!

Wenn in Lech der Frühling Einzug hält, ist das immer ein ganz besonderes Erlebnis. Der Schnee zieht sich langsam zurück und wird von einem Meer von Krokussen abgelöst. Überall schimmert es weiß und blau – wir könnten ehrlich den ganzen Tag zu sehen wie die Natur erwacht, sich reckt und streckt und es mit jedem Tag ein wenig bunter, grüner und heller wird. Die Luft ist so schön klar. Wir füllen unsere Lungen, atmen tief ein und aus und sind wie jedes Jahr ein wenig aus dem Häuschen, dass wir hier leben dürfen. Ein Gefühl, das uns zum Glück nie verlässt.

Raus, raus in die Natur

Diesen Frühling wurde die Straße durch das Zugertal schneller geräumt als sonst. Wir haben das natürlich gleich ausgenützt, unsere Fahrräder aus dem Winterschlaf geweckt, flott gemacht und sind gleich fleißig zum Spullersee geradelt. Die erste Radtour im Jahr hat immer etwas Besonderes an sich. Der Fahrtwind lüftet die Gedanken aus und tut richtig gut. Wir fühlen uns dann gleich wieder geerdet, sicher und bereit, die nächsten Wochen in Angriff zu nehmen. Denn auch wenn wir es jetzt so schön haben, fehlt doch etwas ganz, ganz wichtiges: Unsere Gäste. Wir sehnen uns danach, dass auch Sie bald wieder unsere wunderbare Natur erleben können und wir Ihnen zeigen können, was wir so lieben und schätzen.

Ab 26. Juni 2020 öffnen wir wieder

Zumindest gibt es dafür jetzt auch einen konkreten Zeitpunkt, auf den wir hin fiebern! Am 26. Juni nämlich öffnen wir im Aurora und im Haus Braunarl wieder unsere Pforten für Sie. Wir müssen uns also noch ein wenig gedulden, können uns aber schon umso mehr freuen, wenn es dann soweit ist und wir Ihnen dann wieder Berge für die Seele schenken können! Stellen Sie sich vor… wenn Sie dann wieder am Lech liegen die Seele baumeln lassen, das Rauschen des Wassers im Ohr… die Füße in den Butzensee hängen lassen und die Zeit steht still. Oder einfach auf unseren Terrassen einen feinen Kaffee trinken. Das Panorama bewundern, Pläne für den nächsten Tag schmieden. Es gibt so viel zu tun. Und Sie haben alle Zeit der Welt dazu.

Wir freuen uns schon riesig auf Sie und öffnen das Aurora und das Haus Braunarl am 26. Juni 2020. Für den Sommer in Lech und Berge für die Seele.

Bis bald,
Ihre Familie Muxel