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UNSER SOMMER 2020

Dieser Sommer wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Wir haben heuer ein ganz neues Gefühl für zwischenmenschliche Begegnungen bekommen und gelernt, dass man auch mit Abstand eine wunderbare Zeit miteinander verbringen kann. Deshalb blicken wir auch in diesem Jahr mit einem Lächeln auf den vergangenen Sommer zurück. Wir durften viele neue Erfahrungen machen und konnten zahlreiche unvergessliche Augenblicke sammeln.

Halt in der Natur finden

Der Bergsommer in Lech war geprägt von tollen Bergtouren, mit dem unvergleichlichen Duft der Wildblumen und Wiesen. Unsere Lungen sogen sich voll mit frischer, klarer Bergluft während wir auf dem Mountainbike uns Richtung Gipfel abgestrampelt haben. Diese Genugtuung, wenn man den Ausblick vom Gipfel bewundert – Berge, Täler und sogar der Bodensee. Die Welt wirkt seltsam klein und doch so riesig. Man hat es aus eigener Kraft bis nach oben geschafft und kann daraus noch Tage später Kraft schöpfen. Die Berge geben uns Weitblick und eine innere Ruhe, die man sonst nirgends findest. Gerade in diesem Sommer lernten wir die Natur und den Freiraum wieder ganz neu zu schätzen. Sie gab uns Halt, in einer Zeit, in der vieles ungewiss war und wir jeden Tag vor neue Herausforderungen gestellt wurden.

Lech hat einiges zu bieten

Wir blicken zurück auf so manches Abenteuer: Die Sonnenuntergangswanderung zum Mohnenfluh zum Beispiel. Es ist ein atemberaubendes und sehr eindrückliches Schauspiel, wenn in der Ferne die Sonne hinter den Bergspitzen verschwindet und eine tiefe, klare Dunkelheit zurücklässt. Wenn man lange genug wartet, findet man bergab Geleit vom Licht der Sterne. Sie ist schon etwas Besonderes, unsere kleine große Bergwelt. Auch abseits der steilen Pfade sind wir aktiv geworden: Golfen mit Aussicht, Canyoning für den Adrenalinkick oder Fischen in klaren Gebirgsgewässern. Unser Lech hat so viel zu bieten.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Nach diesen herrlich-warmen Tagen wurden wir mit einem bunten Herbst belohnt, doch der nächste Winter kommt bestimmt und das ist auch gut so. Wir freuen uns schon sehr auf die kalte Jahreszeit. Die Landschaft schlummert unter einer dicken, weißen Schneedecke, die Sterne funkeln noch kräftiger und die Luft wird noch klarer. Der Sommer hat uns gezeigt, dass wir alles meistern können. Wir sind also gerüstet für die kommende Wintersaison. Unsere Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren und wir können es kaum noch erwarten. Wir hören sie schon nach uns rufen, die frisch eingeschneiten Pisten und Winterwanderwege, spüren die kalte Luft und den Schnee, der uns bei einer Rodelpartie ins Gesicht weht. Bald ist es so weit, dann heißt es wieder: Berge für die Seele.

Eine sichere Zeit für alle

Um Ihnen zu jeder Zeit ein gutes und sicheres Gefühl zu geben, haben wir unsere Stornokonditionen angepasst. Sie können bis 4 Wochen vor Anreise kostenlos stornieren. Von unserer Seite steht einem traumhaften Winter also nichts mehr im Wege! Unsere Mitarbeiter sind bestens geschult, die angeordneten Hygienemaßnahmen und Abstandregelungen werden sorgfältig umgesetzt und bei der Reinigung unseres Hotels achten wir auf eine zusätzliche, gründliche Desinfektion. Auch die Region Lech-Zürs hat einige Maßnahmen für die Region aufgestellt, die stetig an die Situation angepasst werden, um uns aller Wohlbefinden zu garantieren. Dazu gehört etwa die Regelung des Busverkehrs, damit es zu keinem Gedränge kommt, eigene Regeln für die Skigebiete und Skischulen, die Erweiterung der Testkapazitäten auch für Gäste u.v.m.

Wir hoffen, Sie demnächst bei uns begrüßen zu dürfen und Ihnen einen erlebnisreichen und sorglosen Urlaub zu bieten. Weite, Ruhe und Gelassenheit – dafür steht der Bergwinter in Lech.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

VOM WANDERN UND VOM ANKOMMEN

Liebe Gäste und Freunde,

es gibt diese Tage, an denen wir schon voller Energie aufwachen. Ein Blick aus dem Fenster, die Sonne kriecht gerade hinter den Berggipfeln hervor, und wir wissen, heute ist ein Tag voller Erlebnisse und Aktivitäten. Dann machen wir uns auf, packen unsere Wandersachen und gehen los, um keinen dieser Augenblicke zu verpassen und das Wetter in vollen Zügen zu genießen. Die warme Herbstsonne scheint uns auf den Rücken und soweit das Auge reicht, sehen wir die satten Farben dieser bunten Jahreszeit.

Halbtagswanderung auf die Hasenfluh

An solch einem Tag sind wir zu einer Wanderung auf die Hasenfluh auf 2.534 Metern aufgebrochen. In diesem Jahr fährt die Seekopfbahn das erste Mal auch im Sommer – Grund genug also, das auszunutzen. Komfortabel im gemütlichen Sessellift fuhren wir Richtung Zürser See nach oben. Es gibt eine goldene Regel, wenn man oben aus dem Lift aussteigt: Man muss sich in die Sonne stellen, tief einatmen, die frische Bergluft bis in die letzten Zehenspitzen spüren, den Blick schweifen und alles auf sich wirken lassen. Dann wird man von einem tiefen Wohlgefühl erfüllt und spürt die Kraft der Berge.

Der Zürser See liegt ganz ruhig vor uns. Er strahlt eine tiefe Ruhe aus und wir saugen seine Energie in uns auf. Von der Bergstation sind wir nach einer guten Stunde Fußmarsch auf der Hasenfluh angelangt. Der Weg dorthin ist eine wahre Augenweide: bunte Wiesen, Felsmassive und natürlich jede Menge markante Gipfel. Über eine Grasflanke und durch eine Karmulde, die zwischen der mauergleich ansteigenden Hasenfluh verläuft, erreichen wir eine pultartige Anhöhe. Vor unseren Augen tut sich ein sagenhafter Blick auf die umliegende Bergwelt und den Flexenpass, den Rüfikopf, die Felspyramide Roggspitz und Valuga auf. Wir sehen klein unter uns Lech. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Alles unter uns ist klein und unbedeutend und wir sind ganz im Hier und Jetzt und genießen den Moment.

Abkühlung am Zürser See

Nach einem Eintrag in das Gipfelbuch und einer kleinen Stärkung, gehen wir zurück zum Zürser See. Nach dieser Anstrengung lockt eine kleine Abkühlung und wir lassen die Füße in den tiefblauen See baumeln. Was wäre eine Wanderung ohne eine Belohnung am Ende? Den Apfelstrudel im Seekopfrestaurant haben wir uns redlich verdient. Wir sind mit unserer Halbtagstour sehr zufrieden. Wer jedoch noch ein Ticken sportlicher sein möchte, kann die Tour auch von Lech oder Zürs aus starten.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

MEHR ALS WANDERN UND BIKEN

Liebe Gäste und Freunde,

haben sie sich auch schon gefragt, was man in Lech unternehmen kann, wenn man keine Lust auf Wandern oder Biken hat? Haben sie eine Antwort darauf gefunden? Nun, es gibt auch abseits der Wanderwege eine bunte Mischung aus Aktivitäten, die besonders in der guten Höhenluft noch mehr Spaß machen. Lehnen sie sich zurück und lassen Sie sich überraschen, was es in Lech alles zu entdecken gibt
Eines möchte ich aber gleich vorneweg noch verraten: Kühle, klare Bergseen und rauschende Bäche spielen dabei fast immer eine große Rolle.

Der Fischer und das Gebirge

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Bis zu den Knien im Wasser, die Rute fest in der Hand, der Blick wandert über die umliegenden Gebirge und wieder zurück ins klare Quellwasser. Es glitzert und funkelt und kitzelt in der Nase. Hat einer angebissen? Eine Bachforelle oder gar ein Bachsaibling? Gekonnt holt der Fischer seine Rute ein und wirft sie kurz darauf wieder aus.

In Lech gibt es zahlreiche gute Stellen, um seine Rute auszuwerfen. Die Bergseen – der Spullersee, der Formarinsee und der Zürsersee – sind drei echte Naturjuwelen und bekannt für ihren Fischreichtum. Herzen höherschlagen lassen, vor allem die von Fliegenfischern, das kann auch der Lechbach: 19 km Hochgebirgsbach ziehen sich durch die Landschaft, wie ein klarer, glitzernder Silberstreif am Horizont. Flache Kiesbetten und tiefe Gumpen prägen sein Erscheinungsbild. Auch für Neulinge, die gerne ihren ersten Fang machen möchten, ist gesorgt – beim Fischteich in Zug bekommt man neben der Ausrüstung auch gleich ein paar Tipps mitgeliefert.

Adrenalin pur

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Jeder Muskel im Körper angespannt, die Augen geschlossen, tief durchatmen: Das Adrenalin strömt durch den ganzen Körper bis in die Haarspitzen und plötzlich ist alles vorbei und man ist umgeben von kühlem Wasser und einfach nur glücklich. Den Sprung wagen – das fällt mit ausgebildeten Canyoningführer gar nicht schwer. Falls Sie auf der Suche nach mehr Adrenalin sind, verrate ich Ihnen gerne, wo Sie dieses finden – beim Canyoning. Für echte Abenteurer, die auch nicht davor zurückschrecken sich von einem Wasserfall abzuseilen. Naturrutschen in klare Becken und das Durchschwimmen von türkis-grünen Wassergumpen sind etwas für echte Wasserratten und solche, die es gerne werden möchten.

Vom Schwung mit Aussicht

(c) Lech Zürs Tourismus | Christoph Schöch

Bei uns in Lech gibt es nicht nur kühles Nass, auch das Green am Arlberg lockt hinaus in die Natur. Auf den richtigen Schwung kommt es an, wenn Sie – umgeben von einem Bergpanorama – Ihren Golfschläger schwingen und das kleine Runde ins Loch spielen. Golfen bei uns ist nicht nur ein Augenschmaus. Auf 1.500 Metern ist auch die Luft eine ganz besondere: Schließen Sie vor dem Abschlag die Augen, einmal tief einatmen und von Wald, Wiesenkräutern und duftenden Blumen umgeben werden, ist das neben dem Zugewinn für Ihre Konzentration, auch pures Glück zum Einatmen.

Top-Tipp: Für unsere Gäste gibt es eine 20% Greenfee Ermäßigung in Lech und für Golfplätze in Vorarlberg.

Von groovy bis klassisch

(c) Pixabay

(c) Pixabay

Hin und wieder summe ich vor mich hin, schnipse und mein Fuß wippt im Tack. Anfangs fällt es mir gar nicht auf, doch dann weiß ich, dass es die Vorfreude auf ein Konzert ist und ich lächle vor mich hin. Zum Glück finden auch in diesem Jahr Konzerte auf der Jazzbühne Lech statt. Spüren Sie auch schon den Groove in sich? Oder mögen Sie lieber klare Töne, Melodien, die zum Träumen einladen und berauschende Gesänge? Wie gut, dass es das „Lech Classic Festival“ gibt. Manchmal steht einem der Sinn eben auch nach Kultur.

Lech ist eben doch vielseitig und nicht nur etwas für Wanderaffine oder Biker. Es gibt vieles zu entdecken und auszuprobieren. Ob Adrenalinkick oder Kultur-Gig, wir freuen uns schon darauf, Ihnen unser abwechslungsreiches Lech zu zeigen.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

 

EIN SOMMER WIE DAMALS IN LECH

Liebe Gäste und Freunde,

wir alle sind froh, dass die turbulenten Zeiten der letzten Monate vergangen sind und eine neue Normalität eingekehrt ist. Dennoch hat sich vieles verändert. In der heutigen Zeit nehmen wir es als gegeben hin, die Zukunft vorausplanen zu können. Oft aber sind wir so sehr in unseren Gedanken versunken, dass wir glatt vergessen, im Moment zu leben.

„Denke daran, dass die Gegenwart alles ist, was du hast. Mache das Jetzt zum Mittelpunkt deines Lebens.” (E.Tolle)

Dieser Sommer wird anders werden, ruhiger, echter. Aber ist es nicht gerade das, was wir brauchen? Gelegentlich stelle ich mir vor, wie mein Leben aussehen würde, hätte ich vor hundert Jahren im schönen Lech gewohnt. Zugegeben, auch ich möchte die Annehmlichkeiten des 21. Jahrhunderts nicht zur Gänze missen. So ein Bergsommer früher muss allerdings schon etwas Besonderes gewesen sein. Heuer, meine lieben Gäste, haben Sie die Gelegenheit, einen Sommer zu erleben, der auf seine ursprünglichen Reize reduziert ist. Und das ganz, ohne eine Zeitreise zu machen.

Vom hohen Berg ins kühle Nass

(c) Hotel Aurora

In beständigem Tempo setze ich meine Füße nacheinander auf. Ich gehe Schritt für Schritt. Langsam verdrängt der Horizont die Dunkelheit und die Felsen leuchten in einem intensiven Orange. Die Sonne blinzelt hervor, ganz so, als wäre auch sie noch etwas verschlafen. Ich reibe mir die Augen und staune abermals über das atemberaubende Panorama, das sich zu meinen Füßen erstreckt. „So eine Sonnenaufgangswanderung ist immer wieder etwas besonders“, meint auch Martin Murr, der die Gäste jeden Samstagmorgen mit auf den 2542 m hohen Mohnenfluh nimmt. Als waschechter Lecher ist er nicht nur ein Bergfex, sondern auch ein leidenschaftlicher Schwimmer. Am liebsten geht er ins neu eröffnete Waldbad bei uns im Ort, verrät er mir. Dort hat man nämlich genug Platz im Schatten zu liegen und obendrein ist es schön ruhig.

Den Moment erleben

(c) Lech Zürs Tourismus | Daniel Zangerl

Auch Marilena Walch hat in Lech das Licht der Welt erblickt. Sie braucht die hohen Berge, damit sie die Weitsicht nicht verliert. Warum manche der Meinung sind, die Felswände schränken das Denken ein, kann sie nicht verstehen. Um ihre beiden Hobbies, das Bergsporteln und Yoga zu vereinen, hat sie sich kurzerhand dazu entschlossen, Yoga am Berg anzubieten. Immer mittwochs lädt sie die Gäste zum Mitmachen ein. Ich darf am eigenen Leib erfahren, wie das Vinyasa Flow Yoga meinen Körper und Geist in Einklang bringt und neue Lebensenergie in mich strömt. Ich atme ein und aus. Plötzlich, da bin ich ganz präsent.

Die Heilkraft der Natur entdecken

(c) Hotel Aurora

Achtsam sein muss auch Veronika Walch, wenn sie als „Krüterwible“ (Kräuterweibchen) durch die Wiesen streift. „Es ist schade, dass das Wissen um die Heilwirkung der Kräuter in Vergessenheit geraten ist“, räumt sie ein, als ich sie eines Donnerstags bei ihrer Runde begleite. Früher, als die Bauern hier noch kaum Zugang zu Medikamenten hatten, war es eine Selbstverständlichkeit, von der heilenden Wirkung der Pflanzen Gebrauch zu machen. Tatsächlich habe auch ich das Gefühl, dass die Lebensenergie der Kräuter in mich über geht und mich so auf ganz natürliche Weise beim Gesundwerden unterstützt. Obendrein eignen sie sich als ausgezeichnete Gewürze und verleihen sämtlichen Gerichten das gewisse Etwas.

Film ab!

(c) Lech Zürs Tourismus | Christoph Schöch

Langsam bricht die Nacht über unser Bergdorf herein. Die Grillen zirpen, ein kühler Wind zieht durchs Tal. Absolute Dunkelheit. Da sehe ich ein schummriges Licht am Schlosskopf Parkplatz aufflackern. Ist das etwa eine Leinwand? Als ich näher komme bemerke ich, dass ich eine Menge Autos am Parkplatz versammelt haben. Plötzlich dämmert mir: Ich befinde mich gerade im höchsten Autokino Europas! Die Zuschauer sitzen gemütlich in ihren warmen Autos und hören den Ton des Films über eine eigene Radiofrequenz.

Sie sehen, es wird auch diesen Sommer wieder allerhand zu erleben geben. Schalten Sie einen Gang zurück, kommen Sie zur Ruhe und tauchen Sie ein in einen Bergsommer wie damals.

Wir freuen uns schon auf Sie,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

IN LECH IST ES STILL

Jetzt ist es schon mehr als zwei Wochen her, seitdem die Wintersaison wegen der rasanten Entwicklungen der momentanen Ausnahmesituation frühzeitig beendet wurde. Seitdem ist es in Lech still geworden. Die Gäste und unsere Mitarbeiter sind abgereist. Wir sind hier, zwar in Quarantäne, aber gesund, passen aufeinander auf, halten Abstand. Und genießen die Natur. Das gibt uns jetzt Kraft – für den positiven Blick in die Zukunft.

Gesund & munter im ruhigen Lech

Manchmal braucht man eine Zeit, um Ereignisse zu verdauen und sich richtig klar zu werden, was eigentlich passiert. In Lech war es so. Alles ging so schnell, so plötzlich. Die Wintersaison beendet. Die Seilbahnen und Lifte schweben bewegungslos in der Luft. Die Pisten verweist. Die Gäste auf einmal nicht mehr da. Lech unter Quarantäne. Trotzdem haben wir den Kopf klar behalten und das Beste aus der Situation gemacht. Wir sind froh, sagen zu können, dass wir alle hier im Hotel Aurora und Haus Braunarl wohlauf sind. Auch unseren Gästen und Mitarbeitern geht es gut, sie sind sicher zu Hause angekommen und wir halten mit ihnen Kontakt. Bis jetzt haben wir zum Glück noch von niemandem gehört, dass er/sie krank geworden wäre. Das stimmt uns positiv. Wir können so alle unsere Kräfte und Gedanken auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Auf die Familie zum Beispiel, der Zusammenhalt ist jetzt für uns sehr wichtig. Wir genießen die viele Zeit miteinander. Unserer Oma können wir zwar leider nur von Ferne winken, aber wir wissen, dass sie gut beschäftigt ist. Sie ist fleißig am töpfern und nähen und wir müssen uns um sie keine Sorgen machen.

Kraft schöpfen in den Bergen

Eines ist für uns gerade jetzt natürlich besonders wichtig: Die Zeit in der Natur. Zum Glück können wir uns ja noch frei und unbeschwert draußen an der frischen Luft bewegen. Jetzt, wo Lech unter Quarantäne steht, ist es unglaublich ruhig. Der Blick schweift weit umher. Die Luft ist frisch, erholsam, klar. Hier können wir aufatmen und zur Ruhe kommen. Wegkommen, von den Nachrichten – auch das tut mal gut. Den Kopf frei bekommen. Das braucht man ab und zu, damit man nicht unter all den Ereignissen erstickt. Die Berge geben uns Kraft und Mut für die neue Zeit, die wir derzeit erleben. Wir würden gerne auch Ihnen Berge für die Seele schenken. Aber das kommt wieder, bald, da sind wir zuversichtlich. Im Moment verbringen wir viel Zeit mit unseren Kleinsten und den beiden Hunden. Frische Luft tanken, sich die Beine vertreten, mit dem Laufrad rund ums Haus, mit der Rodel durch den Wald Es ist schön zu sehen, wie ihr Lachen auch jetzt klar, fröhlich und laut erklingt.

Positiv der Zukunft entgegenblicken

Dank der Natur und der Nähe der Familie können wir der Zukunft positiv entgegenblicken. Es wird anders, da sind wir uns sicher. Ruhiger, entschleunigt, geerdet. Das ist aber auch nichts Schlechtes. Die Welt dreht sich weiter, nur in eine neue Richtung. Wie genau, lässt sich heute noch schwer beurteilen. Wir denken, dass es wichtiger wird, die Zeit auszukosten und es ruhiger anzugehen. Viele Momente in der Natur zu verbringen, nicht immer auf die nächste Party zu müssen, sondern sich auch über weniger, dafür Gutes und Authentisches zu freuen. Diesen Weg gehen wir im Aurora und Haus Braunarl schon lange. Bei uns heißt es ja: Abstand nehmen – vom Alltag, von der Hektik. Wo wenig viel bedeutet. In Details das Kostbare steckt. Sich im Einfachen eine ganze Welt offenbart. Wir sind gespannt darauf. Doch vor allem wünschen wir uns, dass wir uns in dieser Zukunft alle gesund und wohlbehalten wiedersehen. Darauf kommt es jetzt wirklich an. Auf die Gesundheit, die Kraft, den Zusammenhalt. Mit der Natur als Energiequelle und einem positiven Blick für das Kommende wird es uns gelingen.

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute. Passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf, bleiben sie gesund – und schon bald sehen wir uns wieder in Lech am Arlberg. Wir freuen uns schon!

Bis bald,
Ihre Familie Muxel

SOMMER 2020: ERÖFFNUNG DER SEEKOPFBAHN ZUM 10. JUBILÄUM DES GRÜNEN RINGS

Seit 10 Jahren lädt der Grüne Ring ein, in eine Bergwelt einzutauchen, die das Erlebnis Natur mit Sagen und Märchen harmonisch verbindet. Auf einer 3-tägigen Etappenwanderung warten malerische Naturschauplätze, künstlerische Installationen, mythische Berggeister und Sagengestalten. Im Sommer 2020 eröffnet nun zum 10. Jubiläum die Seekopfbahn, um direkt in das fantastische Wandergebiet einzusteigen und sich auf den Weg zu machen, die Welt mit anderen Augen kennenzulernen.

10 Jahre „Der Grüne Ring“ – wo Natur auf Fantasie trifft

(c) TVB Lech Zürs

2010 haben die beiden Künstler Daniela Egger und Daniel Nikolaus Kocher in Lech am Arlberg die einzigartige Sagen- und Märchenwelt des Grünens Rings geschaffen, wo im Winter am Weissen Ring die Skifahrer dahinwedeln: Dabei haben sie die alpine Natur mit künstlerischen Installationen angereichert, die mithilfe einer literarischen Wanderkarte in einen anderen Raum und eine andere Zeit entführen. Auf einer 3-tägigen Etappenwanderung, auf der Sie Talsenken durchqueren, Bergkämme überwinden und glitzernde Bergseen und Flüsse entdecken, werden Sie angeregt, genau hinzuschauen, den Blick nicht nur schweifen, sondern auch einmal ruhen zu lassen. Hinter jeder Ecke, in bestimmten Waldlichtungen, in dunklen Schluchten oder hinter markanten Felsformationen wartet eine Geschichte. Von Türen mitten in der Landschaft, Kritzeleien im Sagenwald bis zum Riesen Taurin am Stierlochkopf. Fabelwesen und geografische Einzigartigkeiten werden auf diesem Weg zu einer Erzählung verwoben, in der Sie mittendrin sind.

 

Mit der Seekopfbahn ins Wandererlebnis ab Sommer 2020

(c) TVB Lech Zürs

3 Tage lang sind Sie am Grünen Ring unterwegs – eine ganz schön lange Zeit, die vor allem für Familien mit kleinen Kindern nicht immer einfach zu meistern ist. Zum 10. Jubiläum des Grünen Rings eröffnet nun die Seekopfbahn auch im Sommer ab 1.7.2020 ihre Tore und ermöglicht so einen raschen Einstieg – an den Start der 2. Etappe beim Seekopf Bergrestaurant. Rund um den versteckten Zürsersee eröffnet sich Ihnen hier ein wunderschönes hochalpines Wandergebiet, das über das Madloch, mit dem höchsten Punkt am Madlochjoch, bis nach Zug führt. Unterwegs begegnen Sie dem Riesen Taurin am Stierlochkopf und stoßen auf das Biwak, das mit seiner spartanischen Einrichtung als Unterkunft für jene dient, die etwas Einmalige erleben wollen. Einkehrfreuden bietet das Seekopfrestaurant mit regionalen Spezialitäten. Ein Spielplatz lädt Kinder zum Austoben ein und für Erfrischung sorgt der Zürsersee mit einer schwimmenden Plattform. Zudem gibt es eine öffentliche Grillstation mit kostenlosem Feuerholz zum gemütlichen Verweilen vor der einzigartigen Bergkulisse.

Berge für die Seele erwandern in Lech am Arlberg

(c) Raphaela Seifert, Roman Jäger

Mit der Seekopfbahn steht Ihnen damit ab 1.7. ein wunderschönes Wandergebiet offen und die Etappen des Grünen Rings lassen sich so ganz einfach meistern – besonders für Familien eine schöne Möglichkeit, die Berge zu erleben.  Der Berg ruft in Lech immer, das Abenteuer ist hier nie fern. Vom Aurora und Haus Braunarl aus ist es eigentlich nur ein Schritt vor die Tür. Sie müssen nur Ihren Rucksack packen, schultern und sich dann aufmachen, auf leisen Sohlen durch die Natur. Eine einzigartige Vielfalt eröffnet sich Ihnen, von blühenden Wiesen, über sprudelnde Bergbäche bis hin zu weichen Waldböden. Das Wort Freiheit kennen wir hier nur zu gut. Sie werden es spüren. Diese Landschaft lässt niemanden kalt. Sie erfrischt von Kopf bis Fuß, lässt uns aufatmen und dem Alltag mal kurz „Adieu“ sagen. Um dann zurück zu uns ins Aurora und ins Haus Braunarl zu kehren, entspannt auf der Terrasse die Füße hochzulegen, sich noch ein wenig von der Sonne streicheln zu lassen, von unserer köstlichen Kuchen zu naschen oder einen erfrischenden Drink zu genießen… Das sind Berg für die Seele. Im wörtlichen und im übertragenen Sinn.

Ihre Familie Muxel

P.S: Die Berg- und Talfahrt auf der Seekopfbahn sind in der Lech Card inkludiert. Öffnungszeiten sind ab 1.7. bis 30.9. von 9:00 bis 17:00 Uhr (Montag Ruhetag).

 

MY LECHCARD – DER SCHLÜSSEL ZUM BERGSOMMER

Kennen Sie schon den „Lecher Generalschlüssel“? Mit der Lech Card kann man ganz einfach und unkompliziert noch mehr vom Bergsommer am Arlberg erleben! Und das Beste: Die Lech Card bekommen Sie direkt bei uns im Hotel Aurora und dem Haus Braunarl.

Die Lech Card

Schon ab der ersten Nacht lohnt sich die Urlaubskarte, denn Sie können zwischen einer Variante für zwei Tage und einer für sieben Tage wählen – mehr zur Gültigkeit der Karte und den Preisen gibt’s auf unserer Website.

© Lech Zürs Tourismus, Georg Schnell

Die Lech Card öffnet Ihnen die Türen zu vielfältigen Urlaubserlebnissen: So können Sie alle geöffneten Sommerbergbahnen nützen, egal ob für einen gemütlichen Kaffee mit Aussicht oder als Ausgangspunkt für eine schöne Wanderung oder Bergtour. Mit dem Ortsbus Lech gelangen Sie ganz komfortabel in alle Ortsteile und zu Ausgangspunkten für schöne Wanderungen. So bringt Sie der blaue Bus beispielsweise zum Eingang des Zugertals – der Eintritt ist ebenfalls in der Karte enthalten. Und nach einer schönen Wanderung oder herausfordernden Biketour macht man einen Sprung ins kühle Nass im Waldschwimmbad. Außerdem erhalten Sie bei vielen Partnerbetrieben in und um Lech Vergünstigungen, alle Vorteile auf einen Blick gibt es hier zum Nachlesen.

Das Mehr-vom-Sommer-Programm

Besonders für Familien ist die Lech Card ein wunderbarer Urlaubsbegleiter: Man kann nicht nur gemeinsam aktive Zeit in den Bergen verbringen, für junge Urlauberinnen und Urlauber zwischen 5 und 14 wird außerdem ein besonderes Kinderabenteuerprogramm angeboten. Ob Geocaching und Bogenschießen oder Schnuppertauchen, von Montag bis Freitag gibt es jeden Tag ein anderes spannendes Programm.

© Lech Zürs Tourismus, Georg Schnell

Und währenddessen können Sie zum Beispiel an den geführten Wanderungen und Bike-Touren teilnehmen, die für Lech Card BesitzerInnen angeboten werden. Wandern Sie zum Körbersee, dem laut der Fernsehsendung „Neun Plätze – Neun Schätze“ schönsten Platz Österreichs, und radeln Sie bei einer E-Bike Tour rund um das Karhorn. Oder Sie kommen mit auf eine geführte Themenwanderung: Speziell für die Lech Card wurden zwei spannende Wanderungen ins Leben gerufen. Immer montags kann man bei einer Kräuterexkursion in die Welt der Lecher Bergkräuter eintauchen und donnerstags findet man bei einer Geowegexkursion heraus, wo man heute noch Spuren längst vergangener Zeiten entdecken kann.

Dem Regenwetter trotzen

Das Wetter in den Bergen lässt sich leider nicht immer vorhersagen und auch an einem Regentag will ein abwechslungsreiches Urlaubsprogramm geplant werden. Mit der Lech Card können Sie dem Walsermuseum Lech-Tannberg oder dem Huber Hus, einem Bauernhaus aus dem Jahr 1590, einen Besuch abstatten oder in der Bücherei in den Büchern schmökern und in andere Welten abtauchen. Und Spaß und Action für die ganze Familie verspricht eine Runde Bowling im sport.park.lech. Da ist es dann auch gleich halb so schlimm, wenn sich die Sonne hinter Regenwolken versteckt.

Wir freuen uns auf schöne Spätsommertage mit Ihnen! Bis bald in Lech!