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UNSER WINTER 2020/21 IN LECH AM ARLBERG

Der Winter 2020/21 wird uns allen wohl noch lange als eine außergewöhnliche Zeit in Erinnerung bleiben. Wir konnten unsere Gäste nicht bei uns willkommen heißen und Sie konnten den Lecher Winter nicht in allen Zügen auskosten. Aber wichtig ist schließlich, an jeder Situation auch das Positive zu sehen und guten Mutes voranzugehen. Das haben wir getan – und dabei unser Aurora auf Vordermann gebracht und die verschneiten Berge gemeinsam erkundet.

Ein Winter ganz ohne unsere Gäste

Welche Erinnerungen kommen Ihnen, wenn Sie an die zurückliegenden Wintermonate denken? Uns kommt vor allem in den Sinn, was in diesen Erinnerungen fehlt: Nämlich unsere Gäste. Zum ersten Mal seit wir denken können konnten wir Sie leider nicht bei uns im Aurora und Haus Braunarl im schönen Lech willkommen heißen und verwöhnen. Immer wieder lebte die Hoffnung in uns auf, doch noch öffnen zu können, aber es kam dann immer anders. Dabei war der Winter wirklich herrlich: so viel Schnee, so viel gute, frische Bergluft und so viele Aktivitäten, um beides zu genießen. Auch im Hotel gab es jede Menge zu tun. Und so haben wir die gästelose Zeit genützt – draußen und drinnen. Im Aurora haben wir etwa das Buffet umgebaut und auf den neusten Stand gebracht, um allen Hygienerichtlinien zu entsprechen. Durch den vielen neuen Platz, der dadurch frei wurde, ist eine ganz neue, schöne Stube entstanden. Wir freuen uns schon, Ihre Augen zu sehen, wenn Sie sie zum ersten Mal betreten!

Zeit, um die Berge zu genießen

Der Lecher Winter ist vor allem zu einem da: zum Erleben. Da unsere Kinder ja schon etwas größer sind, haben wir die Chance ergriffen und das gemacht, wozu wir seit Jahren gar nicht mehr gekommen sind: Wir haben unsere Skier aus dem Keller geholt und uns auf gemacht in den Schnee. Es war wirklich seltsam, das sonst so belebte Skigebiet Lech-Zürs so leer zu sehen – viel zu leer. Wir sind auf unseren Fellen hinaufgestiegen und haben so manche wunderbare Skitour gemacht. Immer wieder blieb uns aufs Neue die Luft weg über die Erkenntnis, in welcher beeindruckenden Region wir doch leben dürfen. Auch nach Jahren ist das immer noch so. Hinter jeder Gebirgskante ein neuer, unerwarteter Ausblick. Glitzernder Schnee über hartem Stein. Weite, weiße Hänge, die Bäume wie zugedeckt in ihrem Schneekleid. Man kann gar nicht anders als stehen bleiben und staunen.

Während wir also unsere Liebe zu den Bergen auf vielen Skitouren neu erlebten, hat unsere Mama, Frau Muxel, nicht nur die Liebe zum Skifahren, sondern auch zum Langlaufen entdeckt. Mit Genuss ist Sie die Loipe ins Zugertal entlanggefahren – eine Strecke, die auch für uns Einheimische, obwohl wir fast jeden Tag diesen Weg gehen, stets wunderbar entschleunigend ist und tolle Blicke eröffnet.

Sehnsucht und Vorfreude auf den Sommer

Wie Sie sehen, haben wir wirklich versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Aber auch wenn es auf diese Weise zwar eine sehr seltsame, jedoch auch schöne, ruhige Zeit war, vermissen wir am Ende doch immer mehr und mehr Sie und unsere lieben Mitarbeiter. Das gehört einfach zu unserem Leben dazu und es ist wie eine Lücke, die nicht gefüllt wird. Das Aurora und das Haus Braunarl sind viel zu ruhig, beide Häuser brauchen die Menschen, das Leben, unseren gewohnten Alltag. In uns wächst deshalb mit jedem Tag die Sehnsucht und wir können es gar nicht mehr erwarten, endlich gemeinsam mit Ihnen ein warmes Wiedersehen zu feiern.

Ja, vielleicht ist es schon im Sommer soweit? Wir sind jedenfalls voller Hoffnung und möchten voraussichtlich am 2.6.2021 in den Lecher Bergsommer starten. Wir haben uns bereits ein abwechslungsreiches, spannendes Programm für Sie ausgedacht und natürlich können Sie sich auch wieder auf den einen oder anderen persönlichen Tourentipp in der Arlberg Region freuen.

Lassen wir uns also einfach mal von dieser Sommervorfreude anstecken und fiebern wir gemeinsam dem Moment des Wiedersehens, hier bei uns in Lech, entgegen.

Ihre Familie Muxel

GIB DEINER SEELE BERGE

Dieses unbeschreibliche Gefühl von Freiheit, wenn man oben angekommen ist. Der atemberaubende Weitblick und alles im Tal klein und unbedeutend wirkt. Am Dach der Welt zu stehen, das Empfinden, ganz oben angekommen zu sein. Davon zehren wir in Lech. Dafür leben wir. Dieses spezielle Gefühl, dass man, wenn man es einmal erlebt hat, immer wieder verspüren will. Das macht den Reiz an den Bergen aus. Die Genugtuung, es aus eigener Kraft zum Gipfel geschafft zu haben – oft bei widrigsten Bedingungen. Hier in Lech haben wir das große Glück, uns jederzeit in diese Welt aus Felsen, Eis und Schnee flüchten zu können. Den Freiraum, den sie uns gibt, voll auszukosten.

Gänsehaut pur

Im letzten Jahr haben wir ein Video über den Winter in Lech gedreht. Bei mir sorgt es auch heute noch für Gänsehautmomente, wenn ich es mir ansehe. Die Kraft der Berge, die Weite und die vielen Möglichkeiten sind in dieser zerklüfteten, steilen und friedlichen Welt zu bewegen sind endlos. Abschalten und zu sich finden, das gelingt nirgends einfacher als bei uns in Lech. Aber werfen Sie einen Blick hinein und überzeugen Sie sich selbst. Magische Momente, sportliche Herausforderungen und traumhafte Ausblicke erwarten Sie.

Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen mit Ihnen und auf viele aktive, schneereiche Tage.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

UNSER SOMMER 2020

Dieser Sommer wird uns wohl noch lange im Gedächtnis bleiben. Wir haben heuer ein ganz neues Gefühl für zwischenmenschliche Begegnungen bekommen und gelernt, dass man auch mit Abstand eine wunderbare Zeit miteinander verbringen kann. Deshalb blicken wir auch in diesem Jahr mit einem Lächeln auf den vergangenen Sommer zurück. Wir durften viele neue Erfahrungen machen und konnten zahlreiche unvergessliche Augenblicke sammeln.

Halt in der Natur finden

Der Bergsommer in Lech war geprägt von tollen Bergtouren, mit dem unvergleichlichen Duft der Wildblumen und Wiesen. Unsere Lungen sogen sich voll mit frischer, klarer Bergluft während wir auf dem Mountainbike uns Richtung Gipfel abgestrampelt haben. Diese Genugtuung, wenn man den Ausblick vom Gipfel bewundert – Berge, Täler und sogar der Bodensee. Die Welt wirkt seltsam klein und doch so riesig. Man hat es aus eigener Kraft bis nach oben geschafft und kann daraus noch Tage später Kraft schöpfen. Die Berge geben uns Weitblick und eine innere Ruhe, die man sonst nirgends findest. Gerade in diesem Sommer lernten wir die Natur und den Freiraum wieder ganz neu zu schätzen. Sie gab uns Halt, in einer Zeit, in der vieles ungewiss war und wir jeden Tag vor neue Herausforderungen gestellt wurden.

Lech hat einiges zu bieten

Wir blicken zurück auf so manches Abenteuer: Die Sonnenuntergangswanderung zum Mohnenfluh zum Beispiel. Es ist ein atemberaubendes und sehr eindrückliches Schauspiel, wenn in der Ferne die Sonne hinter den Bergspitzen verschwindet und eine tiefe, klare Dunkelheit zurücklässt. Wenn man lange genug wartet, findet man bergab Geleit vom Licht der Sterne. Sie ist schon etwas Besonderes, unsere kleine große Bergwelt. Auch abseits der steilen Pfade sind wir aktiv geworden: Golfen mit Aussicht, Canyoning für den Adrenalinkick oder Fischen in klaren Gebirgsgewässern. Unser Lech hat so viel zu bieten.

Der nächste Winter kommt bestimmt

Nach diesen herrlich-warmen Tagen wurden wir mit einem bunten Herbst belohnt, doch der nächste Winter kommt bestimmt und das ist auch gut so. Wir freuen uns schon sehr auf die kalte Jahreszeit. Die Landschaft schlummert unter einer dicken, weißen Schneedecke, die Sterne funkeln noch kräftiger und die Luft wird noch klarer. Der Sommer hat uns gezeigt, dass wir alles meistern können. Wir sind also gerüstet für die kommende Wintersaison. Unsere Vorbereitungen laufen schon auf Hochtouren und wir können es kaum noch erwarten. Wir hören sie schon nach uns rufen, die frisch eingeschneiten Pisten und Winterwanderwege, spüren die kalte Luft und den Schnee, der uns bei einer Rodelpartie ins Gesicht weht. Bald ist es so weit, dann heißt es wieder: Berge für die Seele.

Eine sichere Zeit für alle

Um Ihnen zu jeder Zeit ein gutes und sicheres Gefühl zu geben, haben wir unsere Stornokonditionen angepasst. Sie können bis 4 Wochen vor Anreise kostenlos stornieren. Von unserer Seite steht einem traumhaften Winter also nichts mehr im Wege! Unsere Mitarbeiter sind bestens geschult, die angeordneten Hygienemaßnahmen und Abstandregelungen werden sorgfältig umgesetzt und bei der Reinigung unseres Hotels achten wir auf eine zusätzliche, gründliche Desinfektion. Auch die Region Lech-Zürs hat einige Maßnahmen für die Region aufgestellt, die stetig an die Situation angepasst werden, um uns aller Wohlbefinden zu garantieren. Dazu gehört etwa die Regelung des Busverkehrs, damit es zu keinem Gedränge kommt, eigene Regeln für die Skigebiete und Skischulen, die Erweiterung der Testkapazitäten auch für Gäste u.v.m.

Wir hoffen, Sie demnächst bei uns begrüßen zu dürfen und Ihnen einen erlebnisreichen und sorglosen Urlaub zu bieten. Weite, Ruhe und Gelassenheit – dafür steht der Bergwinter in Lech.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

VOM WANDERN UND VOM ANKOMMEN

Liebe Gäste und Freunde,

es gibt diese Tage, an denen wir schon voller Energie aufwachen. Ein Blick aus dem Fenster, die Sonne kriecht gerade hinter den Berggipfeln hervor, und wir wissen, heute ist ein Tag voller Erlebnisse und Aktivitäten. Dann machen wir uns auf, packen unsere Wandersachen und gehen los, um keinen dieser Augenblicke zu verpassen und das Wetter in vollen Zügen zu genießen. Die warme Herbstsonne scheint uns auf den Rücken und soweit das Auge reicht, sehen wir die satten Farben dieser bunten Jahreszeit.

Halbtagswanderung auf die Hasenfluh

An solch einem Tag sind wir zu einer Wanderung auf die Hasenfluh auf 2.534 Metern aufgebrochen. In diesem Jahr fährt die Seekopfbahn das erste Mal auch im Sommer – Grund genug also, das auszunutzen. Komfortabel im gemütlichen Sessellift fuhren wir Richtung Zürser See nach oben. Es gibt eine goldene Regel, wenn man oben aus dem Lift aussteigt: Man muss sich in die Sonne stellen, tief einatmen, die frische Bergluft bis in die letzten Zehenspitzen spüren, den Blick schweifen und alles auf sich wirken lassen. Dann wird man von einem tiefen Wohlgefühl erfüllt und spürt die Kraft der Berge.

Der Zürser See liegt ganz ruhig vor uns. Er strahlt eine tiefe Ruhe aus und wir saugen seine Energie in uns auf. Von der Bergstation sind wir nach einer guten Stunde Fußmarsch auf der Hasenfluh angelangt. Der Weg dorthin ist eine wahre Augenweide: bunte Wiesen, Felsmassive und natürlich jede Menge markante Gipfel. Über eine Grasflanke und durch eine Karmulde, die zwischen der mauergleich ansteigenden Hasenfluh verläuft, erreichen wir eine pultartige Anhöhe. Vor unseren Augen tut sich ein sagenhafter Blick auf die umliegende Bergwelt und den Flexenpass, den Rüfikopf, die Felspyramide Roggspitz und Valuga auf. Wir sehen klein unter uns Lech. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. Alles unter uns ist klein und unbedeutend und wir sind ganz im Hier und Jetzt und genießen den Moment.

Abkühlung am Zürser See

Nach einem Eintrag in das Gipfelbuch und einer kleinen Stärkung, gehen wir zurück zum Zürser See. Nach dieser Anstrengung lockt eine kleine Abkühlung und wir lassen die Füße in den tiefblauen See baumeln. Was wäre eine Wanderung ohne eine Belohnung am Ende? Den Apfelstrudel im Seekopfrestaurant haben wir uns redlich verdient. Wir sind mit unserer Halbtagstour sehr zufrieden. Wer jedoch noch ein Ticken sportlicher sein möchte, kann die Tour auch von Lech oder Zürs aus starten.

Bis bald in Lech,
Ihre Maria Burtscher mit Familie

 

IN LECH IST ES STILL

Jetzt ist es schon mehr als zwei Wochen her, seitdem die Wintersaison wegen der rasanten Entwicklungen der momentanen Ausnahmesituation frühzeitig beendet wurde. Seitdem ist es in Lech still geworden. Die Gäste und unsere Mitarbeiter sind abgereist. Wir sind hier, zwar in Quarantäne, aber gesund, passen aufeinander auf, halten Abstand. Und genießen die Natur. Das gibt uns jetzt Kraft – für den positiven Blick in die Zukunft.

Gesund & munter im ruhigen Lech

Manchmal braucht man eine Zeit, um Ereignisse zu verdauen und sich richtig klar zu werden, was eigentlich passiert. In Lech war es so. Alles ging so schnell, so plötzlich. Die Wintersaison beendet. Die Seilbahnen und Lifte schweben bewegungslos in der Luft. Die Pisten verweist. Die Gäste auf einmal nicht mehr da. Lech unter Quarantäne. Trotzdem haben wir den Kopf klar behalten und das Beste aus der Situation gemacht. Wir sind froh, sagen zu können, dass wir alle hier im Hotel Aurora und Haus Braunarl wohlauf sind. Auch unseren Gästen und Mitarbeitern geht es gut, sie sind sicher zu Hause angekommen und wir halten mit ihnen Kontakt. Bis jetzt haben wir zum Glück noch von niemandem gehört, dass er/sie krank geworden wäre. Das stimmt uns positiv. Wir können so alle unsere Kräfte und Gedanken auf das Hier und Jetzt konzentrieren. Auf die Familie zum Beispiel, der Zusammenhalt ist jetzt für uns sehr wichtig. Wir genießen die viele Zeit miteinander. Unserer Oma können wir zwar leider nur von Ferne winken, aber wir wissen, dass sie gut beschäftigt ist. Sie ist fleißig am töpfern und nähen und wir müssen uns um sie keine Sorgen machen.

Kraft schöpfen in den Bergen

Eines ist für uns gerade jetzt natürlich besonders wichtig: Die Zeit in der Natur. Zum Glück können wir uns ja noch frei und unbeschwert draußen an der frischen Luft bewegen. Jetzt, wo Lech unter Quarantäne steht, ist es unglaublich ruhig. Der Blick schweift weit umher. Die Luft ist frisch, erholsam, klar. Hier können wir aufatmen und zur Ruhe kommen. Wegkommen, von den Nachrichten – auch das tut mal gut. Den Kopf frei bekommen. Das braucht man ab und zu, damit man nicht unter all den Ereignissen erstickt. Die Berge geben uns Kraft und Mut für die neue Zeit, die wir derzeit erleben. Wir würden gerne auch Ihnen Berge für die Seele schenken. Aber das kommt wieder, bald, da sind wir zuversichtlich. Im Moment verbringen wir viel Zeit mit unseren Kleinsten und den beiden Hunden. Frische Luft tanken, sich die Beine vertreten, mit dem Laufrad rund ums Haus, mit der Rodel durch den Wald Es ist schön zu sehen, wie ihr Lachen auch jetzt klar, fröhlich und laut erklingt.

Positiv der Zukunft entgegenblicken

Dank der Natur und der Nähe der Familie können wir der Zukunft positiv entgegenblicken. Es wird anders, da sind wir uns sicher. Ruhiger, entschleunigt, geerdet. Das ist aber auch nichts Schlechtes. Die Welt dreht sich weiter, nur in eine neue Richtung. Wie genau, lässt sich heute noch schwer beurteilen. Wir denken, dass es wichtiger wird, die Zeit auszukosten und es ruhiger anzugehen. Viele Momente in der Natur zu verbringen, nicht immer auf die nächste Party zu müssen, sondern sich auch über weniger, dafür Gutes und Authentisches zu freuen. Diesen Weg gehen wir im Aurora und Haus Braunarl schon lange. Bei uns heißt es ja: Abstand nehmen – vom Alltag, von der Hektik. Wo wenig viel bedeutet. In Details das Kostbare steckt. Sich im Einfachen eine ganze Welt offenbart. Wir sind gespannt darauf. Doch vor allem wünschen wir uns, dass wir uns in dieser Zukunft alle gesund und wohlbehalten wiedersehen. Darauf kommt es jetzt wirklich an. Auf die Gesundheit, die Kraft, den Zusammenhalt. Mit der Natur als Energiequelle und einem positiven Blick für das Kommende wird es uns gelingen.

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute. Passen Sie gut auf sich und Ihre Liebsten auf, bleiben sie gesund – und schon bald sehen wir uns wieder in Lech am Arlberg. Wir freuen uns schon!

Bis bald,
Ihre Familie Muxel